Tach auch,
die Anzahl der Zähne wirkt sich auf die Entfaltung je Kurbelumdrehung aus. Ein 32er Ritzel hat eine etwa 6% größere Entfalung als ein 34er Ritzel - bei einem Sprung von 12 auf 11 Zähne ist die Entfaltung etwa 9 % größer.
Ferner hat das hintere Schaltwerk neben der eigentlichen Funktion des Gangwechsels auch den Zweck, die Kette zu spannen. Dir ist sicher auch schon aufgefallen, daß es unterschiedlich lange Schaltkäfige gibt. Von der Lände des Schaltkäfigs hängt ab, über welchen Bereich die Kette gespannt werden kann - daß heißt, wie groß das kleinste und wie groß das größte Kettenblatt sein kann. Dabei rechnet man
(Großes Kettenblatt + größtes Ritzel) - (kleines Kettenblatt+ kleinstes Rizel) = Kapazität
Also zum Bleistift
(48er Kettenblatt + 32er Ritzel) - (26er Kettenblat + 11er Ritzel) = 43 Zähne Kapazität
Du bräuchtest also - um alle Gänge schalten zu können - ein Schaltwerk mit einer Kapazität von 43 Zähnen. Die Kapazität wird jeweils bei den Schaltwerken angegeben.
Nun wirst Du aber nicht unbedingt ein Schaltwerk mit einem Käfig finden, das von einem Pizzablech bis zur absoluten Rennübersetzung wirklich alles schaltet. Wohl aber läßt sich ein Übersezungsbereich finden, der den eigenen Bedürfnissen und wünschen Rechnung trägt.
Vor allem bei sehr langen und / oder giftigen Steigungen hat ein 34er Rizel sicher seine Berechtigung. So Du diese nicht hast oder damit klar kommst, kannst du die Übersetzung eher etwas rennmäßig halten. Das bringt Dir aber auch nur dann was, wenn ´s denn auch mal ´n Stück weit abwärts geht. In vielen Fällen fährt mann weder 22 / 34 noch 48 / 11.
Gruß
Yeti
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jedoch nur hie und da.
Nicht jeder, der nach Indien fährt,
entdeckt Amerika.
Erich Kästner
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Das Tragische an der Erfahrung ist, daß man sie erst macht, nachdem man sie gebraucht hätte.
Friedrich Nietzsche
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