Ich weiß nicht, in wiefern sich sowas auf Fahrräder übertragen lässt, aber ich vergleich das jetzt mal einfach mit meinen Erfahrungen mit Treckerreifen - Bei denen kommt es nämlich auf angetriebene oder mitlaufende Achse an.
Der Reifen, den du da verlinkt hast, hat so ein typisches Profil:
-"gegen" die Pfeilrichtung hättest du wohl mehr Grip, aber nur solange alles sauber ist. In dieser Richtung schmiert das Profil schnell zu und dann hast du effektiv garnichts mehr, könntest dann auch auf der Felge fahren.
- "mit" der Pfeilrichtung hast du durch die Profliform einen Selbstreinigungseffekt: Sobald Schlupf auftritt, wird Schlamm oder was auch immer nach außen weggequetscht. So gräbt sich der Reifen im Extremfall zwar ein, aber irgendwann stößt du auf tieferliegende Gesteinsschichten

, wo du dann doch wieder Halt findest.
Ich würde also hinten mit, und vorne gegen die Pfeilrichtung montieren, ungeachtet des Rollwiderstandes (bei dem ich mir auch nicht vorstellen kann, dass die Abrollrichtung da nachweisbare Auswirkungen hat). Dann hast du hinten beim Antreten den Selbstreinigungseffekt und vorn sowie hinten den maximalen Grip zum Bremsen auf weichem Untergrund (jedenfalls solange du die Räder nicht zum Stillstand zwingst).