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#1 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
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Tach auch,
Shimano wird eine elekrtisch gesteuerte Dura Ace auf den Markt bringen. Was haltet Ihr davon? Ob das so der Hit wird weiß ich nicht. Mavic´s Mechatronik hatte es auch nie über ´n Nieschndasein heraus geschafft. Die Idee ist vielleicht nicht schlecht, die Umsetzung wird bei den Japanern sicher gut gelöst sein. Aber abends das Bike an ´ne Steckdose zu klemmen? Das System wird ´s schwer haben, allein schon aus Glaubensgründen. Stell´ mir gerade vor, daß die Steuerung von Microsoft kommt. Steile Abfahrt in den Alpen, Spitzkehre naht, man geht kräftig in die Eisen. Nichts passiert - aber im Flight Deck erscheint ´ne Anzeige: Sie haben die Bremse betätigt. Dies könnte zum Stillstand Ihres Bikes führen. Möchten Sie fortsetzten? Gruß Yeti
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Irrtümer haben ihren Wert; jedoch nur hie und da. Nicht jeder, der nach Indien fährt, entdeckt Amerika. Erich Kästner ---------------------------------------------------- Das Tragische an der Erfahrung ist, daß man sie erst macht, nachdem man sie gebraucht hätte. Friedrich Nietzsche |
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#2 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 31.12.2002
Ort: München
Bike: Alutech Wildsau, Specialized Stumpjumper FSR, DMR Trailstar, Simson S51
Beiträge: 3.098
Bilder: 5
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Elektronik am Radl finde ich total beknackt, vor allem am MTB. Mich nervt ja schon, dass mein Tacho neulich nicht ging, weil die Batterien leer war, wenn ich mir da vorstelle, auch noch bei Dingen wie der Schaltung, Federelementen usw. auf den Ladezustand zu achten - Gott bewahre! Von der Haltbarkeit mal ganz zu schweigen.
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Irgendwo im fremden Land Ziehen wir durch Stein und Sand. Fern von zuhaus und vogelfrei Hundert Mann, und ich bin dabei. Hundert Mann und ein Befehl Und ein Weg, den keiner will! Tagein, tagaus, wer weiß wohin Verbranntes Land, und was ist der Sinn? Das Radlwiki! |
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#4 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 18.12.2007
Beiträge: 249
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Nicht blöd... mag sein.
Aber ich sehe auch keinen Vorteil. Eher würd ich mir ne hydraulische Schaltung anschrauben, als was elektrisches, der Kram ist mir einfach zu störanfällig (was funktioniert in der Regel am häufigsten nicht? richtig, das Licht). PS: Ich glaube, auch meine Tachobatterie ist leer (eine von vieren ) und das nach gut 1200km schon...![]() Warum fahren eigentlich in diesem "Zeitalter" alle so derbe auf Mikrochips ab? Ich komm mir manchmal ein bisschen verfolgt vor... ![]() |
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#5 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
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Tach auch,
JanO mal was anderes, zu Deinem Tacho. Weiß ja nicht, welche Batterien Du verwendest, aber womöglich hast Du bei denen am falschen Ende gespart. Von Sony hat ´s gute Batterien, die auch recht lange halten. Gruß Yeti
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#6 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 18.12.2007
Beiträge: 249
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Waren die originalen - übrigens von Sony^^
hab jetzt n bisschen hin und her getauscht, so dass ich wenigstens noch ne Geschwindigkeit angezeigt bekomme - Die ganzen anderen Sensoren interessieren mich sowieso nicht so die Welt. Ging ja auch mehr darum, wie Firefly schon sagte - wenns Schalten auf einmal auch nicht mehr geht, weil da grad mal eine der zahlreichen Batterien nicht mehr genug Saft hat, ist das doof. Passiert mir das auf einer größeren Tour genau am Scheitelpunkt, kann das den Spass schon ganz ordentlich beeinträchtigen. Dabei ist Batteriewechsel auch noch sowas wie reguläre Wartung, da kann man sich sicher sein, dass es irgendwann fällig wird. Außerplanmäßige Pannen (das entsprechende beispielsweise zu nem gerissenen herkömmlichen Schaltzug) kommen da ja auch noch zu. Stell dir vor, die Schaltung arbeitet mit Funkübertragung, aber ohne Verschlüsselung. Dann hast du da evtl irgendwann Billigversionen von diesen Systemen, die alle auf der selben Wellenlänge funken: Einer drückt auf seinen Schalter und überall spring n anderer Gang rein. Ähnliches gibts bei Tachos ja zur Zeit auch... |
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#7 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
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Tach auch,
die Mechatronic von Mavic war codiert - lief auch ohne Probleme. Aber bei Shimano? Naja, also so ´n schnitzer können die sich ganz bestimmt nicht leisten! Bliebe auch die Frage, wie sich eine Funkgesteuerte Schaltung bei Hochspannungsleitungen oder funktechnischen Anlagen verhält - wäre auch ´ne Störquelle. Ob man bei der Vielzahl an Schaltgruppen für jede ´ne eigene kodierung hat? Schauen wir mal. Von den Batterien (sollen Akkus sein) war zu hören, daß sie etwa 1.500 km bis 2.000 km halten sollen. Der Umwerfer soll aber jetzt bei der mechanischen wie elektrischen breiter sein. Damit entfällt jetzt auch beim Rennrad das trimmen. Sowas ist beim Bike schon längst Standart. ![]() Gruß Yeti
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#8 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 19.10.2004
Beiträge: 1.838
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Eigentlich finde ichs ne gute Idee. Mich erinnert die Diskussion an den Motorsport-Bereich. Als dort vor einigen Jahren auch im Tourenwagen/Langstreckenbereich elektronisch betätigte, sequentielle Getriebe Einzug hielten, haben die ganzen Gußeisernen geschimpft wie die Rohrspatzen. Autofahren sei Männersache und Männer ließen sich schließlich nicht von irgendeiner Elektronik bevormunden, sondern schwörten auf gute Handarbeit. Dummerweise hat sich gezeigt, daß die Elektronik viel schneller und sauberer schaltet, als es der beste Mensch je könnte. Schnellere Rundenzeiten und weniger Getriebeschäden standen am Ende des Tages auf dem Papier und der Siegeszug der Elektronik begann.
Genau dieselben Vorteile verspricht Shimano. Ich kann mir das erstmal vorstellen. Am RR würde ich es uneingeschränkt sofort probieren. Am VTT zweifele ich ein bißchen, ob die Elektronik dem dauernden Beschuss mit Steinen, Schlamm, Wasser, den Stürzen auf Baum und Fels und dem Verhaken in Dornen gewachsen ist. Denn nix finde ich nerviger als defektanfällige VTTs. Liegenbleiben im Wald und km zurückschieben ist scheiße. Von daher: Im RR kann ichs mir super vorstellen. Im MTB bleiben für mich die Fragezeichen Preis und Haltbarkeit. Allerdings sind Bowdenzüge ja nicht gerade das robusteste Teil an so einem Mountainbike, gell?! |
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#9 (permalink) | |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 18.12.2007
Beiträge: 249
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Zitat:
Allerdings war ich da bisher immer in der Lage, die selbst wieder zu angemessener Funktion zu überreden - da seh ich bei irgendwelcher Elektromechanik in Taschenuhrkaliber eher schwarz. Dass Elektronik sehr präzise sein kann, stimmt schon - muss aber nicht. Ich weiß nicht, wie das System funktionieren soll - geht es nur darum, die mechanische "Signal"übertragung zu übersetzen oder steckt da noch irgendeine Recheneinheit hinter? Wenn ersteres, dann hielte ich es für total sinnlos - wenn zweiteres hängts halt davon ab, wie geschickt sowas programmiert wird. Ich hab mich schon oft über Elektronik in KFZ Getrieben geärgert - wenns irgendwie geht, dann möchte ich eigentlich schon, dass an einem Hebel, der nach Mechanik aussieht (so einer mit nem faustdicken Knauf oben drauf) auch Mechanik dransitzt, die arbeitet nämlich in jedem Fall "analog". Wenn da unter der Konsole doch nur irgendein (oder von mir aus auch mehrere) Taster versteckt sind, komm ich mir immer leicht verarscht vor - die Position, die ich dann gerade brauche, gibts in der Abstufung nämlich in der Regel nicht (betrifft weniger Schalthebel als noch mehr Hydrauliksteuergeräte, am bike als zb Bremshebel). Wie gesagt, wenn sie es gut programmiern und dann nicht doch wieder als Seilzug tarnen, hab ich an einer Schaltung nichts dagegen, aber die Bremsen, Federn, den Antrieb und die Lenkung bitte so lassen.... |
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#10 (permalink) | |
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Benutzer
Registriert seit: 14.06.2004
Ort: Gebenbach
Bike: Scott Yecora / Scott Voltage YZ0
Beiträge: 80
Bilder: 2
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Zitat:
wenn shimano da nichts ändern kann seh ich da für den einsatz am MTB eher keine chance. aber fürs rennvelo is des sicher `keine schlechte sache zum akku :ich denk mal 1500 -2000km is schon mal gut ,und shimano wird sicher daran arbeiten noch leistungsfähigere akkus zu entwickeln.
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"Das Rad hat ein Seele. Wenn Du es schaffst, das Rad zu lieben, dann schenkt es Dir Emotionen, die Du nie wieder vergisst" (Mario Cipollini) |
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) und das nach gut 1200km schon...


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