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#1 (permalink) |
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Mitglied
Registriert seit: 12.03.2003
Ort: Hessen
Beiträge: 28
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Hallo,
habe mir kürzlich eine neue Schaltung (XT Umwerfer und Schaltwerk) gegönnt. Beim Wechsel habe ich auch gleich die Schaltzüge und die Aussenhüllen gewechselt. Kette ist neu und Ritzelpaket hat ca 300km Laufleistung. Ich habe bereits eine Menge Zeit damit verbracht, die Schaltung einzustellen. Hab auch die Links im Forum versucht. Alles leider ohne Erfolg. Mein Problem ist, dass die Schaltung prinzipiell problemlos funktioniert, sobald ich aber im Wiegetritt bin, springt die Kette fast bei jeder Umdrehung auf ein grösseres Ritzel und wieder zurück. Ich hab versucht an der Einstellschraube am Schalthebel die Zugspannung zu erhöhen oder zu verringern, aber alles ohne Erfolg. Kann mir von Euch vielleicht jemand einen Tipp geben???? Hab schon überlegt mal zum Händler zu gehen, bin mir aber nicht sicher, ob dies das Problem löst, da der Händler typischerweise die Schaltung nur ohne Last einstellt. Bin für jede Anregung froh. |
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#2 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 31.12.2002
Ort: München
Bike: Alutech Wildsau, Specialized Stumpjumper FSR, DMR Trailstar, Simson S51
Beiträge: 3.098
Bilder: 5
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Ist vielleicht das Schaltwerk, seine obere Leitrolle oder das Schaltauge locker? Oder sitzt das Hinterrad nicht ganz fest? Hat der Freilaufkörper und damit die Kassette Spiel? Eiert die Kassette?
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Irgendwo im fremden Land Ziehen wir durch Stein und Sand. Fern von zuhaus und vogelfrei Hundert Mann, und ich bin dabei. Hundert Mann und ein Befehl Und ein Weg, den keiner will! Tagein, tagaus, wer weiß wohin Verbranntes Land, und was ist der Sinn? Das Radlwiki! |
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#3 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 24.06.2008
Ort: Raum Stuttgart
Bike: Radon stage
Beiträge: 815
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Hast Du mal an der Schraube probiert, mit der man die Spannung, mit der die Kette das Ritzel umschlingt, erhöht. Es ist die, die direkt am rahmen greift und das ganze Schaltwerk etwas nach hinten drängt.
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#5 (permalink) |
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Mitglied
Registriert seit: 12.03.2003
Ort: Hessen
Beiträge: 28
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@principiante
Die neue Kette hat diegleiche Länge wie die Alte. An der Schraube mit der man den Abstand von Leitrolle zu den Ritzeln einstellt, habe ich auch cshon probiert. Ich dachte, dass diese Schraube nichts mit der Zugspannung zu tun hat. |
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#6 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
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Tach auch,
was hast ´n für ´n Bike? Ich tippe nämlich mal auf ein sogenanntes Ghostshifting. Das ensteht liebend gerne an ´nem Fully, wenn im Bereich der Hinterbauanlenkung der Schaltzug (beziehungsweise die Zughülle zu kurz ist. In dem Fall wreicht bei ausreichend starkem einfedern - durch Wiegetritt oder entsprechenden Unebenheiten - die Zuglänge nicht aus und es kommt zu einem Schaltvorgang und mit dem ausfedern wieder zu einem zurückschalten. Im grunde das, was Du beschreibst. Ansonsten solltest Du insgesamt die Züge mal auf ihre Länge hin prüfen. Möglich wäre auch, daß die Zughülle irgendwo einfach nur weggedrückt wird, was den selben Effekt hervorrufen würde. Gruß Yeti
__________________
Irrtümer haben ihren Wert; jedoch nur hie und da. Nicht jeder, der nach Indien fährt, entdeckt Amerika. Erich Kästner ---------------------------------------------------- Das Tragische an der Erfahrung ist, daß man sie erst macht, nachdem man sie gebraucht hätte. Friedrich Nietzsche |
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#7 (permalink) |
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Mitglied
Registriert seit: 12.03.2003
Ort: Hessen
Beiträge: 28
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@Yeti,
ich habe ein Fully Cyclewolf Venom. Hmm, das mit der Zuglänge glaube ich nicht so recht, da ich dieselbe Länge wie bei den Originalzügen verwendet habe. Werd aber trotzdem nochmal überprüfen, ob sich irgendwas verklemmt hat. Hab noch was vergessen: die alte Zughülle hatte ich auch berits getauscht, da ich vermutet hatte, dass der Zug in der Hülle irgendwie verklemmt ist. |
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#8 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 24.06.2008
Ort: Raum Stuttgart
Bike: Radon stage
Beiträge: 815
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Das Ghostshifting ist, da ja wohl sonst alles ausgeschlossen ist, für mich auch die einzige plausible Erklärung...
andere Frage natürlich, ist die schaltung wirklich gut eingestellt oder eben nur näherungsweise...im Wiegetritt sind die wirkenden Kräfte natürlich immer grösser. Wie hast du's Schaltwerk denn eingestellt? Beschreibe mal. Vllt. fällt uns dann etwas ünbersehenes auf. Geändert von principiante (08.10.2008 um 13:20 Uhr). |
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#9 (permalink) | |
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Erfahrener Benutzer
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Tach auch
Zitat:
Gruß Yeti
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Irrtümer haben ihren Wert; jedoch nur hie und da. Nicht jeder, der nach Indien fährt, entdeckt Amerika. Erich Kästner ---------------------------------------------------- Das Tragische an der Erfahrung ist, daß man sie erst macht, nachdem man sie gebraucht hätte. Friedrich Nietzsche |
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#10 (permalink) |
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Mitglied
Registriert seit: 12.03.2003
Ort: Hessen
Beiträge: 28
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Also ich hab die Schaltung folgendermassen eingestellt:
1. Einstellung des äusseren Anschlags: Vorne grösstes Kettenblatt, hinten kleinstes Ritzel. Mit der Schraube "H" hab ich die Position eingestellt. 2. Innerer Anschlag: Vorn kleinstes Blatt, hinten grösstes Ritzel. Justierung mit der Schraube "L" 3. Vertikaler Abstand: mittels der Anschlagschraube an der Schaltung. 4. Zugspannung: Erste Einstellung mit grösstem Blatt vorne und kleinstem Ritzel. 5. Feinjustage am Schalthebel. Ich habe mir als Anleitung die Tipps der Mountainbike und Bike angeschaut. Ich denke, dass ich da keinen Fehler gemacht habe. Vielleicht sollte ich einfach mal eine Aussenhülle verwenden, die noch ein paar cm länger ist, nur als Test. |
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