Sie sind hier: › Startseite › Community › Forum › Willkommen im mountainbike-magazin.de-Forum!
|
|
#83 (permalink) |
|
Erfahrener Benutzer
|
Tach auch,
natürlich sind Versenderbikes Discoutbikes. - Magerer Service - Wesentliches Augenmerk auf ´ne schike Fassade - Rahmen vielleicht guter Mainstream aber sonst nicht innovativ oder besonders langlebig Gruß Yeti
__________________
Irrtümer haben ihren Wert; jedoch nur hie und da. Nicht jeder, der nach Indien fährt, entdeckt Amerika. Erich Kästner ---------------------------------------------------- Das Tragische an der Erfahrung ist, daß man sie erst macht, nachdem man sie gebraucht hätte. Friedrich Nietzsche |
|
|
|
|
|
#84 (permalink) | |
|
Erfahrener Benutzer
|
Zitat:
Folgende Gründe sprechen dagegen: Mit Discountern verbindet man immer billigware, sprich Qualitativ minderwertigere Sachen. Das ist aber nicht der Fall. Gut der Service. Das einzige Problem hat man halt, dass man das Radel einschicken muss, aber dann is der Service genau wie bei jeden anderen Händler. Evtl eher noch etwas besser, weil sie eine Große Ahnung von ihren Rädern haben und schließlich Wartet der Hersteller selber. Nun das die Rahmen nicht langlebig sind würde ich einfach mal sagen ist falsch!! Ein paar Freunde fahren ein Red Bul schon seit einigen Jahren, da fehlt sich gar nichts. Auch denke ich entwickeln sie ihre Modelle genau so weiter wie jeder andere Hersteller auch. Ich finde dieses Thema einfach sau geil. Ich glaube wir können noch Jahre lang so weiter machen Freu mich auf eure Antworten *g* |
|
|
|
|
|
|
#85 (permalink) |
|
Erfahrener Benutzer
|
MMn sind Yetis Argumente nicht so ohne weiteres haltbar.
Der einzige Unterschied zum Bikehändler ist die fehlende Händlermarge. Dies gepaart mit dem Direktverkauf soll ein günstiges Preisniveau erwirken, genau dies ist nicht verwerflich. Das man als Bike-Laie die gesparten Euros auch schnell wieder ausgeben kann, wenn man nix selber machen kann, dürfte klar sein. Deswiteren glaub ich kaum, dass ein "Versenderrahmen" eine kürzere Lebenserwartung hat als ein Markenrahmen. Oftmals werden "Händlerrahmen" sowie die "Versender-Pendents" in der selben Schmiede gebruzelt. Stichwort: Kinesis ![]() Die Sache mit den Service kann ich auch nicht bestätigen. Bin immer fair und zuvorkommend beraten worden. Sicherlich mag es nerven, wenn man sein Bike einschicken muss, dies weiss man aber eigentlich schon vorher. |
|
|
|
|
|
#88 (permalink) |
|
Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 19.10.2004
Beiträge: 1.838
|
Aber Leutz. Wenn Ihr ne Jacke kauft, so für den Winter oder ne gute Regenjacke, wieviele probiert Ihr dann an? 5-10 schätze ich im Schnitt. Wenn Ihr Sportschuhe kauft, wieviele Paare probiert Ihr an? 3-5, würd ich sagen. Es soll ein neuer Bike-Rucksack sein? Mindestens 5 werden ausprobiert.
Fällt Euch was auf? - Gore-Tex (oder ähnliches) Winterjacke, isoliert: 200-500 Euro - Sportschuhe: 70-200 Euro - Bike-Rucksack: 80-180 Euro Und jetzt: Ihr kauft ein neues Bike und Euer einziger Anhaltspunkt, ob Euch die Geometrie, Sitzposition, Größe, Verarbeitungsqualität, usw. taugt, ist das Lesen von Geometrie- und Ausstattungstabellen?! Dabei gibts beim Bike soviele vermeintlich kleine Komponenten, die das Fahrverhalten so stark beeinflussen: Vorbaulänge, Vorbauwinkel, Lenkerkröpfung, Steuerrohrlänge, Lenk- und Sitzwinkel, Kurbellänge, usw. Irgendwas stimmt da doch nicht, denn: - Mountainbike, HT, Versender: 650-2.500 Euro - MTB, Fully, Versender: 1.200-4.000 Euro Mein Fazit: Versenderkauf ist was für Leute, die sich mit der Materie sehr gut oder besser auskennen und genauestens (!) wissen, was sie wollen. EinsteigerInnen kaufen beim Versender sehr schnell das Falsche. Denn die beste Telefonberatung kann den Fachhändler nicht ersetzen, der schon bei der Probefahrt sieht, "oh die Sitzposition passt nicht, da muss ein anderer Vorbau oder Lenker her" und dann das entsprechende Teil gleich tauscht. Flugs hat man 2.000 Euro ausgegeben und nicht das für sich wirklich passende Bike gekauft. Und warum?! Weil die Partliste so glänzte und glitzerte. Dazu kommen noch alle Service-Nachteile, die Yeti hier schon aufgezählt hat: Reklamationsabwicklung ist einfach nur ätzend. Bike auseinander bauen, Karton besorgen, verpacken, zur Post schleppen, wegschicken, 4 Wochen warten, bei Problemen bei einer Hotline landen, die 238km von der Werkstatt wegsitzt und genau gar nix sagen kann, außer "der Vorgang wird bearbeitet", dann im Idealfall Bike wiederkriegen, checken ob die Reklamation korrekt abgewickelt wurde und dann a) wieder zusammenbauen, neu einstellen, und endlich fahren, oder b) wieder zur Post, Bike wegschicken, ... Ist das alles den Preisvorteil wirklich wert? Meine Antwort: in den seltensten Fällen ... Geändert von Luke (04.09.2008 um 19:25 Uhr). |
|
|
|
|
|
#89 (permalink) |
|
Erfahrener Benutzer
|
Ich beschreite ja nicht, dass Versender nur was is für Leit die sich auskennen
Auch sollten Anfänger die Finger davon lassen. Auch muss man damit klar kommen die ein oder andere Rep selber zu machen. Allerdings sind es eben KEINE schlechteren Räder!! |
|
|
|
|
|
#90 (permalink) | |
|
Erfahrener Benutzer
|
Zitat:
Hätte ich nicht besser sagen können. @Luke: Naja, es gibt noch mehr Möglichkeiten "Versenderbikes" zu testen. Das lesen der Rahmengeometrien ist tatsächlich eine Möglichkeit für versierte Biker. Man kann aber auch mal vorbeifahren (wohnortabhängig) und sich die Bikes mal ansehen. Evtl besitzt ja auch ein Bekannter das Bike was man u.U. bestellen mag, so kann man sich ebenfalls einen Eindruck verschaffen. Ich selbst hab mir gerade ein "No-Saint" aufgebaut, der Rahmen kommt zwar auch vom Versender, dieser ist aber glücklicherweise nur ca. 3KM von mir entfernt beheimatet Jaja, der gute alte Bornmann |
|
|
|
|
![]() |
| Themen-Optionen | |
| Ansicht | |
|
|
Alle Zeitangaben in WEZ +1. Es ist jetzt 02:36 Uhr.









Linear-Darstellung

