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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 07.07.2011
Beiträge: 643
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Konditionell und fahrtechnisch schwere, dabei aber sehr eindrucksvolle Tour über den Brandbergkolm. ACHTUNG: lange Abfahrt ins Zillertal, deshalb früh starten!
Die folgenden Kommentare und Antworten beziehen sich auf den Artikel Am Brandbergjoch bei www.mountainbike-magazin.de |
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Gast
Beiträge: n/a
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Hallo Mountain-Biker,
ich habe die TOUR 4 aus dem Touren-Special Sommer 2011 (Heftseite 37 unten, bzw http://www.mountainbike-magazin.de/reise/touren/oesterreich/oesterreich/gerlospass/harte-tour-am-brandbergjoch.409114.2.htm) gemacht. Besser gesagt versucht und bin mehr oder weniger gescheitert auf der so genannten Schiebestrecke gescheitert. Nun sind nun schon fünf Tage vergangen seitdem ich die Tour in Angriff genommen habe. Das ist gut so, denn der Frust, den ich erfahren habe, ist mittlerweile weitgehend verzogen. Start Punkt »eins« war das Hotel Almhof in Gerlos (welches auch seit Jahren mein Urlaubsquartiert ist), der Routenverlauf war gut beschrieben, Einstufung Kondition und Fahrtechnik mit »schwierig« für Enduro’s sicherlich richtig, für MTB-ler meiner Meinung nach nicht geeignet. Ab Punkt »drei« - Anfang Schiebestrecke… naja, zu 30-40% Tragestrecke (mit meinem 29er Fully und Rucksack schleppte ich gut 22 kg). Dieser Abschnitt sollte frühestens nach der endgültigen Schneeschmelze gemacht werden, da der Weg bedingt durch Restschnee (war auf meiner Tour am 14. Juni aber kein Problem mehr) nicht ersichtlich ist, da vor erreichen Seespitze der Fußtrail am Bach verlassen wird und dies bei Restschnee leicht zu übersehen ist. Bei »km 9,3« Seespitze. Auf technisch anspruchsvollen Trail bergab.. naja Enduro geeignet. Aufgrund der vielen Mulden (Durchmesser 15 – 40 cm, Tiefe 10 – 50 cm) welche oft nur wenige dm vorher erkennbar sind ist die Sturzgefahr sehr groß, auch mit meinen 29er Mountain King Reifen sehr tückisch. Ich musste zumeist schieben (Anfangs noch getragen, da zu steil) und erst ab ca. km 9,6 am Brandberger Joch die Pedalen zumeist berührt. Die Abfahrt wird erst ab »km 11,2 – nach Punkt vier« auch für das MTB wirklich interessant. Sicher, die Einstufung schwer für Fahrtechnik gibt schon einiges her, aber meine Meinung ist und bleibt, nix für AM, CC und DH MTB-ler. Tipp 1: Eigentlich ist dies eher was für Bergwanderer die den Bergmönch oder sein Pendant den Skyver Rock gerne für flotte und erlebnisreiche Abfahrten, nach anspruchsvollem Aufstieg, verwenden. Tipp 2: Die Strecke ist in entgegen gesetzter Richtung noch weniger geeignete, da der Abstieg von der Seespitze bis Punkt drei Anfangs Geröllhaltig, Moosig/Grasig (im Juni ist der Untergrund zudem noch gefroren) und weiter unten sehr steil und wurzelig ist. Tipp 3: Für Fans des Bergmönch oder Skyver, am Brandberger Joch links Richtung Schwarzachalm (ab Ende Geröllabstieg oberhalb der obere Schwarzachalm fahrbar) und dann an der Jagdhütte erneut links zur Jausenstation Schwarzachtal. Ziel = Start an der Kühlen Rast Punkt zwei der Tour. Tipp 4: Wer sich still verhält und besonnen über die Seespitze zieht wird neben Murmeltieren, wilden Huftieren noch so manch andere wilde Überraschung erleben. Tour 3 ebenfalls gemacht Passt, keine Anmerkungen Tour 1 und 2 (in Gegenrichtung) Ab der Bergstation Isskogel auf Routenbeschreibung achten, da sonst irrtümlich die Abfahrt über den Kellnerwald führt. Ist zwar nicht fatal, man verliert aber einige Höhenmeter die im Bereich der Gerlostalalm wieder aufgestockt werden müssen. Gruß Euer Dirk |
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