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#1 (permalink) |
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Mitglied
Registriert seit: 01.09.2008
Ort: Augsburg
Bike: Ghost
Beiträge: 5
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Hallo Zusammen,
aus aktuellem Anlaß... Ich bin gestern auf dem Weg von der Arbeit von einem Autofahrer ausgebremst worden bzw. sie hat mir die Vorfahrt genommem. Ich bin natürlich voll auf die Bremsen gegangen und hab' - ganz klassisch - einen Flug über den Lenker gemacht und mein Bike natürlich hinterher und auf mich d'rauf. Daher meine Frage: Wie muss ich bremsen und welche Körperhaltung einnehmen bzw. das Gewicht verlagern, dass ich das nächste Mal stehen bleibe? Das kann man doch irgendwie üben? Ich hab' nämlich keinen Bock auf weitere Prellungen, blaue Flecken etc. - bin gestern wirklich noch glimpflich davon gekommen! Hat jemand einen Rat für mich? |
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#2 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 31.12.2002
Ort: München
Bike: Alutech Wildsau, Specialized Stumpjumper FSR, DMR Trailstar, Simson S51
Beiträge: 3.104
Bilder: 5
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Arsch nach hinten unten! Jeder Zentimeter bringt da was. Das bewirkt, dass Du ordentlich an der Vorderradbremse zerren kannst, ohne über den Lenker zu gehen. Wirkt Wunder!
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Irgendwo im fremden Land Ziehen wir durch Stein und Sand. Fern von zuhaus und vogelfrei Hundert Mann, und ich bin dabei. Hundert Mann und ein Befehl Und ein Weg, den keiner will! Tagein, tagaus, wer weiß wohin Verbranntes Land, und was ist der Sinn? Das Radlwiki! |
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#4 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 13.04.2008
Ort: Luxemburg
Bike: Lapierre x controll 310
Beiträge: 142
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Moin, genau die beschriebene Körperhaltung ist richtig, soweit wie möglich hinterm Sattel und so weit wie möglich nach unten, ohne sich den Schritt mit dem Reifen zu verbrennen. Bei dieser Haltung kann man am meisten Kraft auf die Vorderradbremse geben, ohne dass das Rad überschlägt. Nicht nur fürs Vorderrad ist diese Haltung am besten: Gleichzeitig wird nämlich das Hinterrad mit viel mehr Druck auf den Asphalt gedrückt. Dadurch entsteht eine grössere Kontaktfläche zwichen dem Reifen und dem Asphalt, und so vergrössert sich der Reibungswiderstand des hinteren Rades wärend der Volbremsung erheblich, und das Rad kommt so schneller zum Stehen. Bis dann!
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Gruß aus Luxemburg! Auch der längste Weg fängt mit einem kleinen Schritt an. (Oder doch lieber mit einem Tritt...) ![]() Wenn die Stiftung Warentest Vibratoren testet, ist dann 'befriedigend' besser als 'gut'??
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#5 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
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Tach auch,
mal ´ne andere Frage: wie ist ´n die Sache ausgegangen? Wenn Du schon weißt, wer am Steuer saß, werdet Ihr Euch geeinigt haben? Zum Bremsen ansich is´ soweit schon alles gesagt worden. Es gibt auch durchaus Situationen, bei denen man sich mit ´nem Bunny Hop auf ´n Gehweg retten kann. Ist vielleicht der benötigte Meter mehr an Bremsweg... Gruß Yeti
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Irrtümer haben ihren Wert; jedoch nur hie und da. Nicht jeder, der nach Indien fährt, entdeckt Amerika. Erich Kästner ---------------------------------------------------- Das Tragische an der Erfahrung ist, daß man sie erst macht, nachdem man sie gebraucht hätte. Friedrich Nietzsche |
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#6 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 19.10.2004
Beiträge: 1.839
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Aber nur bunny-hoppen, wenn Du das wirklich drauf hast! Dazu musst Du die Bremse zwangsläufig aufmachen und wenn das Manöver schief geht, verschenkst Du Bremsweg.
Zur beschriebenen Körperhaltung noch ein Wort zusätzlich. Volle Kanne an beiden Bremsen ziehen |
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#7 (permalink) |
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Benutzer
Registriert seit: 13.05.2007
Ort: Hachenburg
Beiträge: 87
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Hallo,
die Situation von Georgie 1 ist sehr oberflächlich beschrieben , ausgebremst kann aus vielen Situationen sein , ist es unvorhergesehen dürfte es eine Notbremsung sein , da zieht man eigentlich an beiden Bremsen aus Schreck und hat nicht noch die Zeit , seinen Allerwertesten hinter den Sattel zu bringen. Ist es kurzfristig vorauszusehen , daß einem die Vorfahrt genommen wird , Arsch nach hinten und beide Bremsen , allerdings die Vorderradbremse stärker und die Hinterradbremse als " zusätzliche " Bremse . Auch kommt es noch darauf an , was habe ich für Bremsen , Catilever oder Scheibenbremsen , da ist der Unterschied gewaltig , ob ich vorne nur kneife und das Vorderrad von einem Moment auf den Anderen blockiere , da gibt es nur den Abgang über den Lenker. In meinem Alter hieße das , gute Nacht Großmutter , ist man jünger und erfahren , macht man den MTB Abstieg , beide Beine über den Lenker und das Bike zwischen den Beinen wegdrücken und man steht auf der Straße bzw. man läuft noch ein Stück.( habe ich in MontainBike gesehen wie die Profis über den Lenker " absteigen " ) Eine ultimate Bremstechnik gibt es nicht , kommt immer auf die Situation und die Bikeerfahrung drauf an. Gruß.........Ralf |
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#8 (permalink) | |
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Erfahrener Benutzer
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Tach auch
Zitat:
Gruß Yeti
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Irrtümer haben ihren Wert; jedoch nur hie und da. Nicht jeder, der nach Indien fährt, entdeckt Amerika. Erich Kästner ---------------------------------------------------- Das Tragische an der Erfahrung ist, daß man sie erst macht, nachdem man sie gebraucht hätte. Friedrich Nietzsche |
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#9 (permalink) |
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Mitglied
Registriert seit: 01.09.2008
Ort: Augsburg
Bike: Ghost
Beiträge: 5
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Vielen Dank für die Tipps, an den Bunny-Hop trau' ich mich noch nicht ran, aber das andere werde ich mehr in meinen Alltag einbauen, damit ich bei der nächsten Notbremsung schon instinktiv anders reagiere. Das mit dem Hintern-nach-hinten-schieben habe ich schon ein paar Mal auf Touren ausprobiert (Bin noch Neuling und gerade dabei mir die verschiedenen Techniken beizubringen.). Aber das waren halt alles entspannte und kontrollierte Situationen mit viel Zeit zur Verfügung. Das gestern war nur noch Reflex. Ich vermute ja auch, dass ich mich beim Bremsen zu sehr nach vorne gelehnt habe. Zum genauen Hergang: Ich war auf der Vorfahrtstraße in einer Wohngegend. Links war eine Hecke, ich bin schon sehr mittig und auch sehr schnell auf der Straße gefahren, da auf der rechten Seite Autos geparkt waren. Direkt nach der Hecke war eine Ausfahrt aus einer Kirche heraus (abgesenkter Bordstein). Sie ist super langsam herausgefahren und nach links abgebogen. Ich hatte noch ca. 5-7m Abstand und bin zwar schon stark, aber noch nicht komplett auf die Bremsen (V-Brakes) gegangen, da ich noch davon ausgegangen bin, dass sie, sobald sie in der Geraden ist, Gas gibt. Sie ist aber genauso langsam weitergefahren und ich hab die Bremsen voll durch gedrückt, sonst wäre ich auf dem Autoheck aufgeschlagen. Sie ist weitergefahren. Entweder hat sie nichts gesehen oder es war Fahrerflucht. Ein Anwohner hat mir dann mein Bike 'rausgezogen und Notarzt & Polizei alarmiert. Niemand hat sich das Kennzeichen gemerkt (Ich auch nicht, da ich mit Fliegen beschäftigt war. Fazit: Schock, gestauchter Ellenbogen, Handgelenk und Hand, ein paar oberflächliche Abschürfungen im Gesicht, eine Prellung inkl. Bluterguß an der Nasenwurzel, wo es die Bikebrille reingedrückt hat und massenweise Blutergüße am ganzen Körper (Duschen, Anziehen und Schminken waren heute eine Herausforderung!). Meinem Bike ist bis auf ein paar Kratzer am Lenker nichts passiert. |
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#10 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 20.06.2008
Bike: GREIF Cloudburst, Winora Bahamas, CUBE Acid
Beiträge: 109
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bin ich froh, dass ich heut mitm auto unterwegs war...
ähnliche Situation durch hupen und leichtes Bremsen entschärft, aber madame hat auch nach dem hupenkein gas gegeben... gute besserung! |
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