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#1 (permalink) |
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Benutzer
Registriert seit: 06.01.2004
Ort: Siegen
Beiträge: 39
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Kennt ihr das vielleicht? Ich weiß einfach nicht, wie ich mit den dämlichen natürlichen Spurrillen (keine Ahnung, wie ich diese Dinger, die ich meine, bezeichnen soll; sie ähneln Spurrillen von Autoreifen im Matsch, sind meistens nicht ganz so ausgepägt, aber sehr hart) beim runterrasen eines Berges zurechtkommen kann. Bin schon mehrfach arg gestürzt, wenn ich versuchte, da rauszukommen, per Sprung oder einfach seitwärts lenken. Inzwischen ist mir immer mulmig, wenn ich bergab fahre und solche Rillen sehe, während andere scheinbar problemlos die Waldwege runterdonnern. Wie geht ihr in kritischen Situationen mit Sturzgefahr um?
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#4 (permalink) |
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Moderator
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Mich hat es auch mal in einer "natürlichen Regenrinne" geschmissen als ich rausfahren wollte. Die Wanderer daneben haben sich vielleicht erschrocken
Allgemein versuche ich, wenn ich merke, dass ich die Kontrolle über das Rad verliere (VR zu unruhig auf der Abfahrt, Strecke wird zu steil oder zu schwierig, ich will bremsen, kann aber nicht so schnell weil es so steil/schwierig ist), dann halte ich den Lenker ganz fest und stabil, versuche mich nur noch aufs Bremsen zu konzentrieren und einen idealen Weg suchen um heil durchzukommen. Ich bin bisher nur ein paar Mal in solche Situationen gekommen. Zum Beispiel sind wir eine ziemlich schnelle Abfahrt runtergefahren mit einigen schönen kleinen Schanzen aber auch vielen größeren Ästen. Kein Problem zum darüber fahren aber wenn man mit 40KM/h anrauscht, die Augen tränen leicht und kommt auf armdicke Äste zu, kann man schon die Kontrolle verlieren. Ich hatte auch ein wenig Glück aber wie gesagt, ich hab den Lenker ganz fest gehalten und zum Glück den Ast etwa in einem 90° Winkel überfahren. Ansonsten würde das Lenker festhalten ja nichts bringen Und wenn ich dann doch mal die Kontrolle verliere, lieg ich meißtens so schnell am Boden, dass ich gar keine Zeit habe mir in die Hose zu machen oder zu reagieren PS: Wenn ich in eine Spurrille reingekommen bin, versuche ich entweder drinnen zu bleiben wenn ich nicht zu schnell bin oder ich bremse ab und geh langsam wieder auf den richtigen Weg.
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Wer heute keine Zeit für seine Gesundheit hat wird später viel Zeit für seine Krankheiten brauchen. Wer nicht lernt im Training langsam zu fahren, wird im Rennen nicht schnell sein. Flachlandbiker Persönliche Gallery akt. 22.09.2006 |
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#5 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
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Was ich noch sagen wollt - wegen dem Bremsen. Das hängt auch stark vom Untergrund ab. Kann mich noch gut daran erinnern als ich mal eine 45° Rampe aus grobem Schotter runtergefahren bin. Klar war ich sofort sehr schnell. Als ich dann aber anfing hinten zu bremsen, hats das HR so hin und her gebeutelt, dass ich fast Seekrank geworden bin. Um net einen Sturz zu provozieren hab ich dann die Bremse geöffnet und bin dann ungebremst aber heil unten angekommen. Dafür hats mich dann fast in einen Fluss geschmissen.
Also hin und wieder ists schon so wie Loddz geschrieben hat - Geschwindigkeit kann das Bike ziemlich stabilisieren. Ach ja: das mit den tränenden Augen kenn ich leider nur zu gut. |
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#6 (permalink) |
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Moderator
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warum hast net mit der vr bremse gebremst?
ich brems bergab immer mehr mit der vr,da es so nicht passieren kann,dass das heck ins wankeln kommt und ausbricht.
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The brain is a wonderful organ;it starts working the moment you get up in the morning and does not stop until you get into the office (Robert Frost) |
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#7 (permalink) |
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Moderator
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Bei 45° und Vorderradbremse kann es sher schnell gehen, daß du dich 180° mit deinem Bike um die Rotationsachse Vorderrad drehst...
Wenn man in eine solche Spurrille kommt muß man entweder drin bleiben oder auf eine gute Stelle (Schräger teil, Kreuzung mehrerer Rillen, flache Stelle) zum Rauskommen warten. Wenn du´s kannst und die Rille nicht zu tief ist kannst du natürlich auch mit einem Hop schnell beide Räder gleichzeitg raus holen. Das versetzt nicht, ist aber bei höheren Geschwindigkeiten nicht ganz ohn. |
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#8 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
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Hmmm
Ich würde es so probieren: Wenns geht gar nicht erst in sowas rein, aber ansonsten: Gewicht noch mehr aufs HR verlagern, um das VR so entlastet wie möglich zu haben, dann VR anheben und seitlich versetzten. Das HR folgt dann ganz allein. Solltest Du einen Bunny Hop können: Seitlichen Bunny Hop und gut is! Ansonsten hilft es auch gezielt solche Passagen zu suchen und dann immer wieder das Bewältigen dieser zu üben, üben, üben!
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pimp my ride you can't change the world - but you can change yourself |
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#9 (permalink) |
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Moderator
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@kater
mein post bezog nicht auf die spurrillen sache sondern auf den post von zec mit der schotter abfahrt
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#10 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 12.02.2004
Ort: HN
Beiträge: 320
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genau! old school hats gesagt: da kann man keine tips geben. da hilft nur training! fahrtechnik kann man nur auf dem rad lernen...
ich würde dir generell raten immer mal wieder reine "fahrtechnik-runden" zu machen. das geht zb auch "ums haus rum"...
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Ich würde es so probieren: Wenns geht gar nicht erst in sowas rein, aber ansonsten:
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