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#1 (permalink) |
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Moderator
Registriert seit: 10.10.2007
Beiträge: 39
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Wer ein paar zehntausend Euro ausgibt, hat zwar den Gipfel des Everest noch nicht in der Tasche, wohl aber einen gebahnten Weg vom Heimatflughafen bis zum Gipfel. Inklusive der Planung, Lager, Fixseile, Verpflegung, des Sauerstoffs - und eines Heers schuftender Sherpas. So wie die zahlenden Gäste des Expeditionsleiters Russel Brice, dessen 2006er Expedition vom Discovery Channel in einer Aufsehen erregenden DVD dokumentiert wurde (mehr Infos in unserer DVD-Kritik: 'Everest - Spiel mit dem Tod').
Ist das noch Alpinismus? Oder nur der Ausverkauf eines Gipfels, an dem kaum einer der hunderte von Aspiranten ohne diese ausgefeilte Logistik eine Chance hätte? Was meinen Sie? Waren Sie schon im Himalaya, gar im Basislager oder weiter? Welche Eindrücke konnten Sie dort sammeln? Wir sind gespannt auf Ihre Geschichten! |
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#2 (permalink) |
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Mitglied
Registriert seit: 13.01.2008
Beiträge: 1
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Ich sehe eigentlich keinen UNterscheid zwischen den so genannten klassischen Alpinisten und den so genannten und verteufelten kommerziellen. Hillary wäre auch nicht hochgekommen ohne hunderte von Sherpas, die tonnenweise Ausrüstung hochgeschleppt, die Hammel geschlachtet und ihr Leben riskiert haben.
Geld hat das alles auch gekostet. Klar, die entdecker kannten die Wege noch nicht und sie mussten sich selbst um die Organisatin kümmern, aber ansonsten? Wenn man die Kommerzlatte ganz scharf anlegt gibt's nur wenige, die davor bestehen können, Kropp zum Beispiel. Aber sonst? Solche Besteigungen sind immer große Teamleistungen, bei denen die Aufgaben verteilt sind. Und übrigens: Auch in den Alpen haben "Sherpas" die Wege gebahnt - zum Beispiel die ÖAV,DAV,SACler, die die Wege und Hütten bauen - ohne die ein Großteil der Bergwanderer nicht aus dem Tal raus käme. Damit will ichn icht die Leistung der Entdecker schmälern, aber für Hochnäsigkeit ist kein Anlass, zumal auch die rein Körpeliche Leistung selber der "kommerziellen" enorm ist. Schöne Grüße, Barb70 |
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