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#21 (permalink) |
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Benutzer
Registriert seit: 21.03.2007
Beiträge: 71
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hallo,
wie ich hier lese werden verschiedene Geräte empfohlen mit dem Hinweis: Alles gleich der Preis entscheidet. Ich habe nachgehakt. Ein Kriterium sind die Amperstunden der Batterien. Es gibt Angaben von den Herstellern der Pulser für welchen Amperstundenbereich die Geräte gedacht sind. Power Brick 500 (der aus Leer) ca. 30 Euro Das Gerät ist gedacht für Batterieleistungen von 4Ah bis 100 Ah (Ah = Amperestunden) Parallelgeschaltete Batterien haben übrigens einen niedrigen Gesamtwiderstand, das heißt die Anzeigen des Powerbrick 500 aus Leer können nicht genutzt werden. Bei Parallelschaltung sind die Impulse nicht so effektiv wie an einer einzelnen Batterie. Schaltet man nun an jede der parallelgeschalteten Batterien einen Pulser verdoppeln sich nur (und zwar unsynchronisiert) die Anzahl der zu niedrigen Impulse auf beide Batterien. Das heißt, um das Gerät optimal nutzen zu können müssen die Batterien getrennt (einzeln) sein. Ich weise daraufhin das meist auch Starterbatterie und Wohnraumbatterie parallel sind, nämlich wenn die Lichtmaschine läuft. Dort funktionieren die Pulser (1 pro Batterie) aber bei genügend hoher Spannung und abgeschaltetem Motor. Hiermit sage ich nichts über die Leistungsfähigkeit des Powerbrick 500 an einer Einzelbatterie aus. Elektronische Geräte sollen durch den Pulser nicht beschädigt werden. Danke an die Mitarbeiter von ELV ~~~~~~~~~~~~ Anderes Beispiel: Conrad Mega pulser ca. 60 Euro Das Gerät ist gedacht für Batterieleistungen bis 300 Ah (Ah = Amperestunden) Das heißt parallelgeschaltete Batterien bis insgesamt 300Ah möglich. Es sind keinerlei Anzeigen zu Kapazität, Spannung, usw. möglich. Hiermit sage ich nicht über die Leistungsfähigkeit des Mega Pulser aus. Da finden sich bei Conrad Datenblätter und Untersuchungsberichte Elektronische Geräte sollen durch den Pulser nicht beschädigt werden. ~~~~~~~~~ Weiter Pulser gibt es natürlich. Ich habe nur diese beiden herausgegriffen um zu zeigen worauf man/n)/Frau auch, achten muß. Der Hinweis von Alanka ist sehr plausibel (Frequenzstörungen) Prickelnder Gruß Osüjah Geändert von osüjah (22.04.2008 um 10:51 Uhr). |
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#22 (permalink) | |
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Benutzer
Registriert seit: 21.03.2007
Beiträge: 71
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Nachtrag Mega Pulser,
Hersteller Firma Novitec (Direktbestellung bzw. über Versandhandel z.B. Conrad) Erst einmal herzlichen Dank für die fachkundige Beratung an die Mitarbeiter von Novitec. Info: Wenn man mit einer Batteriebank (mehrere Wohnraumbatterien parallel) arbeitet oder Fahrzeug + Wohnraumbatterie benutzt und die Länge der Verbindungsleitungen zwischen den Batterien die Länge der Anschlußleitungen des Pulsers überschreitet sollte pro Batterie ein Pulser eingesetzt werden. Kribbelnder Gruß Osüjah Zitat:
Geändert von osüjah (28.04.2008 um 10:24 Uhr). Grund: Rat zu Beschaltung Mega Pulser |
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#23 (permalink) |
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Benutzer
Registriert seit: 21.03.2007
Beiträge: 71
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Hallo,
zu meinen Einlassungen vorher. Ich habe mich weiter informiert, zu Innenschaltungen, Impulshöhen, Frequenzen, weitere Geräteversionen, Wirkung. Novitec, ELV, IVT, ....... Teilweise sind unterschiedliche Wirkungskonzepte beschrieben. Danach kann meiner Meinung nach der Mega-Pulser nicht mit einem ELV Gerät verglichen werden. Da ich im Moment nicht die Zeit habe mich ernsthaft mit diesen Geräten zu beschäftigen kann ich Herrn Steinhell nur empfehlen sich mit den unterschiedlichen Bauarten und physikalischen Konzepten vertraut zu machen und diverse Internetforen zu durchforsten um Erfahrungsergebnisse zu bekommen. Ein WoMo hat nun mal eine Batteriebank, entweder mit Starter und Wohnraumbatterie oder mit Starter- und mehreren Wohnraumbatterien. Ich werde vorerst an jeder Batterie ansteckbar das teuerste Gerät den Novitec Mega Pulser für 60 Euro einsetzen. Einfach aus Konzeptbeschreibung, der Kenntnis der Schaltpläne, des niedrigen Impulses von 1,7 Ampere bei 2 bis 10MHz, Prüfberichten und Berichten von Langzeitnutzern in Internetforen. Gruß Osüjah P.S. Obwohl liebe Megapulsers es mir neu ist das Opernsängerinnen in der Realität Gläser zersingen können. Ich hoffe das Eure Sulfatresonanzfrequenzgeschichte physikalisch realer ist. Ach ja, unter anderem, bin ich staatlich geprüfter Techniker für Meß- und Regeltechnik und graduierter Ingenieur für Elektrische Energietechnik. Geändert von osüjah (01.05.2008 um 21:24 Uhr). |
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#24 (permalink) |
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Mitglied
Registriert seit: 10.06.2008
Beiträge: 4
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Hallo,
die Pulser funktionieren. Schon nach ein paar "Anwendungen" (10-20 % Entladen, danach Laden) ist eine Kapazitätszunahme und Zunahme der Stromlieferfähigkeit messbar. Welches System nun effektiver ist, kann ich noch nicht sagen. Die Versuche mit verschiedenen Pulsern laufen noch. Am effektivsten dürften sie aber funktionieren, wenn die Batterie allein stehend an einem Pulser hängt. Die Wirkung tritt durch die kurzen Stromimpulse (Lade- oder Entladeimpulse) ein. Angeschlossene Geräte mit ihren Kapazitäten und Induktivitäten dämpfen bzw. mindern die Wirkung. Vor ein paar Wochen schrieb ich mal bei Hechtfieber.de folgendes: Erfahrungen Batterie Pulser/Desulfatierung Hi, das Wirkungsprinzip mit kurzzeitigen hohen Stromimpulsen funktioniert. Die kurzzeitigen Impulse sorgen dafür, das sich die Gasbildung an den Platten im Innern der Batterie in Grenzen hält und es so nicht zum "Kochen" der Batterie kommt. So dürfte es keinen Unterschied bzgl. des Wirkungsprinzips geben zwischen Nass- und Gelbatterie, unterschiedlich ist nur die Höhe der Stromimpulse in Abhängigkeit vom Innenwiderstand. Es gibt Pulser für Batteriespannungen von 6 V bis 144 V. Dabei ist es eigentlich erstmal egal, ob die hohen Stromimpulse beim Laden oder Entladen (kurzzeitiger Kurzschluß) passieren, vorausgesetzt die Batterie funktioniert noch halbwegs. Je nach Innenwiderstand der Batterie fällt halt die Höhe des Stromimpulses geringer aus. Der Innenwiderstand hängt wiederum vom Grad der Passivierung und Sulfatierung ab. Alte sulfatierte Batterien haben einen hohen Innenwiderstand und liefern somit nur geringe Entladeströme. Ich kann eine Sulfatierung sozusagen nur mit Gewalt aufbrechen. Ich brauche also kurzzeitig sehr hohe Ströme. Sind die Stromimpulse sehr kurz, tritt kaum eine Gasentwicklung auf. Diese hohen Impulse erreiche ich beim Laden nur durch kurzzeitige hohe Spannungsspitzen, da ja jede Batterie einen Innenwiderstand besitzt (U= R x I). Leider gibt es meines Wissens nach kein Ladegerät offiziell zu kaufen, das nach diesem Prinzip funktioniert, also mit Spannungsspitzen von bis zu mehreren hundert Volt arbeitet. Solche Geräte existieren aber und werden z.B. zum Pushen und Wiederbeleben von Batterien in der Industrie verwendet. Im Modellbau werden sie benutzt, um Akkuzellen zu höherer Leistung zu pushen. Dies ist natürlich nur praktikabel, wenn die Batterie nicht mit weiterer Elektronik verbunden ist und nebenbei bemerkt auch lebensgefährlich bei Kontakt mit spannungsführenden Teilen. Es gibt also zwei mögliche Wirkprinzipien. Bei der ersten Möglichkeit wird die Batterie kurzzeitig kurzgeschlossen und so ein hoher Stromentladeimpuls erzeugt. Die Höhe dieses Impulses ist abhängig vom Innenwiderstand der Batterie und aller Widerstände in den Leitungen. Mann sollte also die Kabel am Pulser nicht verlängern, höchstens verkürzen und für einen sehr guten Kontakt sorgen. Je älter oder kaputter eine Batterie ist, desto größer ist ihr Innenwiderstand und damit wahrscheinlich auch geringer der Effekt des Pulsers. Soviel zur Funktionsweise. Diese Wirkunsweise besitzen die Geräte von ELV, Westfalia und der Saito ProCharger XL von Louis. Da sie mit Entladeimpulsen arbeiten, treten keine Störungen auf und die Bordelektronik kann nicht beschädigt werden. Pulser mit Entladestromimpulsen Bei ELV gibt es ein Gerät, das Pulser und Batteriediagnose verbindet, sowohl als Bausatz oder auch Fertiggerät. http://www.elv.de/output/controller.aspx?cid=74&detail=10&detail2=11358 Hier die Bedienungsanleitung http://www.elv-downloads.de/service/manuals/PB500/PB500_UM_G_060623.pdf Hier die Bauanleitung mit Funktionsbeschreibung und Wirkprinzip http://www.elv-downloads.de/service/manuals/PB500/PB500_KM_G_051121.pdf Es gibt das Gerät auch in einer Ausführung als reinen Entladepulser. Hier gibt es den Pulser als Bausatz ab 11,95 € und als Fertiggerät für 14,95 € http://www.elv.de/output/controller.aspx?cid=74&detail=10&detail2=11181 Hier die Schaltung http://www.elv-downloads.de/service/manuals/PB300/PB300_KM_G_051031.pdf Es gibt mittlerer Weile auch die Kombination von Ladegerät und Pulser, wobei dies im eigentlichen Sinne kein Ladegerät ist, sondern nur den Akku in der Phase des Nichtgebrauchs "pflegt". Der zeitliche Wechsel zwischen Pulsen und Laden ist programmierbar. Der geringe Ladestrom von 500 mA hält sozusagen nur die Ladung aufrecht und ersetzt die durch die Pulsung und Selbstentladung verlorene Energie. Da man beim Laden einer Batterie 160 % Energie investieren muß, um 100 % Kapazität zu erhalten, würde der Ladevorgang doch recht lange dauern. Als echtes Ladegerät würde es sich höchstens für kleine Echolotakkus mit z.B. 7,2 Ah eignen. Dieses Gerät ist also eher ein Gerät zum "Überwintern" oder besseren Lagern von Batterien. Den Job dürfte es aber wohl recht gut bewerkstelligen und so manchem Akku-Jogger in der Pflege der Batterie überlegen sein, da es auch noch Sulfatierungen beseitigt. http://www.elv.de/output/controller.aspx?cid=74&detail=10&detail2=8350 Hier die Bauanleitung mit dem Funktionsprinzip und einer Funktionsbeschreibung http://www.elv-downloads.de/service/manuals/BLA1000/53779_BLA1000_km.pdf Das Gerät gibt es als Bausatz und als Fertiggerät. Von Haus aus dürfte die vorgesehene Ladeschlußspannung von 13,2 V wohl für Nassbatterien ausgelgt sein. Zum Laden bzw. Erhalten von Gelbatterien sollte man die Ladespannung erhöhen. Die entsprechenden Empfehlungen findet man in den Datenblättern der Batteriehersteller. Dies dürfte kein Problem sein. An den Ausgang wird ein Widerstand von 470 Ohm angeschlossen und die entsprechende gewünschte Spannung an einem Poti auf der Platine eingestellt (siehe Bauanleitung). Es gibt auch ein echtes Automatik-Ladegerät mit höherem Ladestrom (2 A/12 A) und Pulserfunktion für 90 €. Dem Diagramm in der Bedienungsanleitung zufolge wird zu Beginn der Ladung der Strom gepulst. Da aber die Stromimpulse nicht höher sind als der maximale Strom beim Laden (Phase der Schnellladung), dürfte der Effekt bei der Desulfatierung nur gering bis vernachlässigbar sein. http://www.elv.de/output/controller.aspx?cid=74&detail=10&detail2=18736 Hier die Bedienungsanleitung http://www.elv-downloads.de/service/manuals_hw/72240_SC212E_UM.pdf Für die Motorradfahrer gibt es bei Lois einen Lader mit Entladepulserfunktion für 90 €. http://www.louis.de/_40e576356ec36529e4802b5175508b542f/index.php?topic=artnr_gr&article_context=detail&ar tnr_gr=10004600&anzeige=0 Hier die Bedienungsanleitung http://www.louis.de/shop/zusatz/anl/10004600.pdf Der Pulser von Westfalia bietet soetwas für 15,37 € an. http://www1.westfalia.de/shops/autozubehoer/kfz_elektronik/batterieladegeraete_und_starthilfen/batterielader/76176-batterie_aktivator.htm?vbSESSID=7efa7ab292220d5a07 2908db9ce210c6 Wer gerne bei Pearl kauft http://www.pearl.de/a-PE9717-5462.shtml Weiter geht es im nächsten Posting |
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#25 (permalink) |
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Mitglied
Registriert seit: 10.06.2008
Beiträge: 4
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...so hier geht's weiter
Pulser mit Ladestromimpulsen Das zweite Funktionsprinzip beruht auf der Entnahme von Energie aus der Batterie, einer folgenden Hochtransformierung der Spannung mit einer anschließenden Rückführung eines Teils der Energie in die Batterie. Man erinnere sich an den Physikunterricht und den Begriff der Gegeninduktion. Nach diesem Prinzip arbeitet z.B. der von Thomas angesprochene IVT Batterie-Aktivator und der Klassiker bzw. auch das bekannteste Gerät dieser Gattung, der Megapulse von Novitec. Die hohen Ladestromimpulse werden durch einen kurzzeitigen hohen Spannungsimpuls erzeugt. Dabei wirkt die Batterie als Puffer und Filter, so das die Bordelektronik in der Regel dabei nicht geschädigt wird. Durch die Impulse kann es aber dennoch zu Störungen kommen. Der Pulser von IVT erzeugt Ladestromimpulse von ca. 80-100 A alle 15 bis 25 Sekunden. Mit sinkender Batteriespannung nimmt die Häufigkeit der Impulse ab und hört bei ca. 10 V auf. Der Stromverbrauch liegt bei ca. 2-5 mA. Bei Reichelt gibt es den von Thomas angesprochenen Pulser von IVT für 12,95 € http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA=2;GROUP=P7;GROUPID=1032;ARTICLE=6742 2;START=0;SORT=artnr;OFFSET=16;SID=32-l-cVKwQASAAACLQbNUc7379802e94096600dbf78f25092d7b2 Hier gibt es den Pulser für 14,89 € http://www.online-superpreis.de/ladegeraete-zubehoer/ladegeraete/blei-akku-ladegeraete/12volt-blei-batterie-aktivator-defibrillator.html Bei Amazon gibt es ihn für 16,97 € (ab 20 € Versandkostenfrei) http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/B0009DEXOW/preisroboterd-21/ref=nosim und bei Conrad Electronic für 19,95 €. Kommen wir nun zum Klassiker und dem wohl bekanntesten Gerät, dem Megapulse von Novitec. http://www.elv.de/output/controller.aspx?cid=74&detail=10&detail2=7755 http://www.novitec.de/ Ihn gibt es bei Ebay und im Netz für 56 € und z.B. bei Conrad Electronic für 59,95 €. Er funktioniert im Prinzip wie der vorher aufgeführte Pulser von IVT. Er beginnt mit der Funktion ab etwa 12,8 V aufwärts (blaue Version für KFZ), darunter schaltet er sich ab. Es gibt wohl auch eine Version mit einer Einsatzspannung ab 13,8 V. Der Batterie wird Energie entnommen und als kurzzeitiger Impuls mit einer Spannungsspitze von ca. 30-40 V wieder zugeführt, das Ganze jedoch mit einer wesentlich höheren Frequenz von 8 kHz (8000 Pulse pro Sekunde). Der Pulser von IVT pulst nur ca. alle 20 Sekunden einmal. Daher ist sein Stromverbrauch auch höher und liegt bei ca. 120 mA. Aufgrund der höheren Arbeitsfrequenz können Störungen in anderen angeschlossenen elektronischen Geräten auftreten und das Gerät "pfeift" leise. Das Gehäuse ist aus Kunststoff und kein Kühlkörper. Nachfolgend wahrscheinlich das gleiche Gerät in anderer Farbe und zu einem günstigeren Preis. http://www.schwenckner.de/index_all.php?lang=de&auswahl=704&suchart=nr Conrad bietet beide Geräte, den IVT Batterie-Aktivator und den Novitec Megapulse, an und auch einen weiteren Bausatz der mit Entladeimpulsen arbeitet. Man findet ihn unter Bausätze->Ladetechnik-Ladegeräte->Akku-Wächter http://www1.conrad.de Vielleicht sollte man sich auch noch folgendes ins Gedächtnis rufen, wenn es um den Einsatz bei Gel- oder AGM-Batterien geht. Am besten ist es für eine Batterie, immer voll zu sein und dabei doch in "Bewegung" zu sein. Wird eine Batterie immer zu 100 % entladen und dann wieder geladen, so hält sie ca. 100 bis 200 Zyklen. Wird eine Batterie immer nur zu 30% entladen, so hält sie bis zu 12000 Zyklen. Ein Pulser entlädt also die Batterie unabhängig vom Funktionsprinzip. Beim Ladevorgang wird also unterm Strich der Ladestrom geringfügig verringert. Das sollte keine Probleme bringen und das Ladegerät nicht beschädigen. Anders sieht es im Ruhezustand aus, wenn also nicht geladen wird. Dann entladen die Pulser die Batterie bis zu einer Spannung von ca. 12,8 V (Novitec Megapulse für's Auto), der Power Brick schaltet sich bei 10,5 V ab und der IVT Batterie-Aktivator arbeitet bis herab auf ca. 10 V. Wenn man sein Auto täglich benutzt ist das wohl kein Problem, da der Megapulse sich bei unter 12,8 V abschaltet bzw. die entnommene Ladung bei den anderen Geräten gesamt recht gering ist. Die Spannung sinkt also nur bis auf 12,8 V bzw. nur sehr langsam. Wie sieht es aber bei einer Batterie aus, die man nur sporadisch benutzt, die vielleicht mal monatelang unbenutzt ist? Das ist bei einer Nassbatterie vielleicht nicht ganz so tragisch, ich gehe jetzt mal von einer Ausschaltspannung von 12,8 V aus, da ihre Ladeschlußspannung nur geringfügig höher liegt. Ihr Grad der Entladung bleibt also gering. Bei einer Gel- oder AGM-Batterie sieht es aber etwas anders aus. Dort liegt die Ladeschlußspannung je nach Typ und Hersteller bei bis zu 14,2 V also deutlich über 12,8 V. Ich denke, hier sollte ein Pulser entweder auf eine höhere Ausschaltspannung angepasst werden oder nur direkt beim Laden eingesetzt werden. Die Anpassung ist natürlich bei einem Bausatz am leichtesten, da hier alles offen ist. ELV und Conrad bieten solche Bausätze an. Den Megapulse von Novitec gibt es angeblich auch in einer Marineversion mit einer Ausschaltspannung von 13,8 V. Er tritt also eigentlich nur beim Laden in Funktion. Soweit die Theorie. Mit praktischen Erfahrungen kann ich noch nicht dienen. Fazit Welches Verfahren effektiver ist, Ladepulsen oder Entladepulsen, kann ich nicht beantworten. Will man die Batterie im eingebauten und angeschlossenen Zustand (Boot oder Auto) pulsen und möchte möglichen Störungen und vielleicht Schäden aus dem Wege gehen, so sollte man zu einem Pulser mit Entladeimpulsen wie dem Power Brick greifen. Es entstehen keine höheren Spannungen und es kann somit eigentlich nichts passieren. Die Energie die dabei verbraucht wird, ist recht gering und beträgt einige Prozent der Selbstentladung. Batterien verlieren .auch bei Nichtgebrauch durch Selbstentladung langsam Energie und sulfatieren dabei. Der Pulser wirkt dieser Sulfatation entgegen. Ist eine Batterie bereits hochgradig sulfatiert, so dürfte ein Entladepulser wenig Wirkung zeigen. Die sulfatierte Batterie wird passiv und besitzt einen sehr hohen Innenwiderstand. Bei einem Kurzschluß fließt kaum Strom. Ein Entladepulser dürfte in diesem Fall recht wirkungslos sein. Dies ist ein Fall für einen Pulser mit Ladeimpulsen wie dem IVT Batterie-Aktivator oder den Megapulse. Wenn man mal einfach davon ausgeht, das viel auch viel hilft, dann dürfte der Megapulse das wirksamere Gerät sein. Er setzt wesentlich mehr Energie um und arbeitet mit einer höheren Pulsfrequenz. Es besteht aber die Möglichkeit von Störungen und vielleicht auch Schäden durch die hohen Spannungsspitzen. Petri, Dietmar |
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#28 (permalink) |
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Mitglied
Registriert seit: 10.06.2008
Beiträge: 4
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Hi,
die Batteriepulser funktionieren bei allen Bleibatterien, also bei Naßbatterien (Säurebatterien), Gel-Batterien und AGM-Batterien. Es gibt Pulser für verschiedene Batteriespannungen in 6 V (für Oldtimer), 12 V, 24 V, 36 V, 48 V u.s.w. Das amerikanische Militär verwendet solche Pulser seit ca. 14 Jahren. Der Urvater ist wahrscheinlich Power Pulse | Batterystuff.com dieser Kollege. Wer mit Batterien handelt und diese halt zwangsläufig lagert, sollte vielleicht mal an soetwas denken RediPulse Pro 12 | Batterystuff.com Dann kauft man als Kunde eine Batterie, mit einer bei der Lagerung erworbenen Sulfatierung. Denn leider gibt es noch immer nur bei wenigen Batterieherstellern ein klar erkennbares Herstellungsdatum auf der Batterie. Einige verschlüsseln auch das Herstellungsdatum. Oft befindet sich nur ein Aufkleber auf der Batterie, der dann auf das Verkaufsdatum gemarkt wird. Die Batterie kann aber theoretisch schon zwei Jahre beim Händler im Regal gestanden haben und hat eine Schädigung durch die lange Lagerung und wahrscheinlich fehlende Erhaltungsladung. Diese Batterie wäre eigentlich schrottreif. Gruß, Dietmar Geändert von dietmar b. (25.06.2008 um 11:28 Uhr). |
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#30 (permalink) |
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Mitglied
Registriert seit: 10.06.2008
Beiträge: 4
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Hi,
Batteriehersteller haben auch heute noch das Ziel, möglichst viele Batterien zu verkaufen. Sie wollen möglichst viele Batterien verkaufen und nicht die Umwelt oder die Geldbörse des Kunden schonen. Es ist theoretisch und praktisch möglich,m Batterien zu bauen, die leicht 10 Jahre lang halten. In der Praxis werden solche Werte jedoch kaum erreicht. Verschiedene Parameter bei der Herstellung einer Batterie limitieren ihre Herstellung. Es gibt Batterien für industrielle Anwendungen mit erhöhter Lebensdauer. Obwohl die Herstellungskosten nicht unbedingt höher ausfallen, sind die Verkaufspreise exorbitant teurer. Die Batterien, die als Erstausrüstung in Fahrzeugen verbaut sind, halten in der Regel am längsten. Jede Batterie danach hat in der Regel eine geringere Lebensdauer, selbst wenn man wieder eine Orgiginalersatzbatterie kauft. Woran liegt's? Anscheinend ist die Batterie der Erstausrüstung anders konstruiert, vielleicht um eine eventuelle Lagerung mit längerem Nichtgebrauch zu überstehen? Autos stehen manchmal auf Halde oder man möchte Komplikationen in der Garantiezeit ausschliessen. Wenn ich also eine Batterie kaufe, dann kaufe ich eine programmierte Lebensdauer gleich mit. Diese ist bestimmt nicht so ausgelegt, das der Batteriehersteller arbeitslos wird. Ein japanischer Batteriehersteller, entweder war es Panasonic oder Toshiba, hat vor ein paar Monaten den absoluten Durchbruch bei der Batterietechnologie verkündet. Schnellladefähigkeit, keinerlei Memoryeffekt und eine Lebensdauer von mindestens 10 Jahren bzw. sehr sehr vielen Zyklen. Angeblich würde die Produktion von Batterien für die Industrie Ende des Jahres aufgenommen. Ob diese Meldung der Wahrheit entspricht, kann ich nicht sagen. Dieser Zweig des Konzerns steht gerade zum Verkauf, und vielleicht wollte man durch diese Meldung den Wert des Unternehmens steigern. Sollte diese Meldung jedoch stimmen, so werden die Endverbraucher diese Batterie wohl kaum zu Gesicht bekommen. Für diese Batterie wird man wahrscheinlich auch nicht den Herstellungspreis bezahlen müssen, sondern wahrscheinlich eher den Betrag, den die Batterien gekostet hätten, die durch ihre hohe Lebensdauer jetzt eingespart werden. Petri, Dietmar |
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