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Benutzer
Registriert seit: 21.03.2007
Beiträge: 71
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Guten Tag,
nach ca. einem Jahr nun nochmal der alte Testbericht und als Nachtrag etwas zur Erfahrung mit der Haltbarkeit. Darunter ein Link zum Scheinwerferbirnenwechsel an einem Fiat Ducato Baujahr 2003. Bitte bedenken Sie das dieses Forum nur begrenzte Editiermöglichkeiten bietet. Gruß Osüjah Die Wunderbirne 13.02.2007 und neue Erkenntnisse 26.02.2007 Ehrlicherweise ist Made in Germany eigentlich überholt. Made in Xxxxxxxx gibt es im Zeitalter der internationalen Bauteileproduktion gar nicht mehr. Und über diesem Aufsatz müßte, wenn überhaupt, schon weil es um Philips geht „Made in Philips" stehen. ~~~~~~~~~~~~~ Nun aber zu unserem „alten“ Fiat Ducato 15 JTD 2,3 Liter Baujahr 2003: Unsere WoMo-Zeitschrift promobil hatte Dezember 2006 neuartige Halogenlampen Philips X-treme Power in drei baugleichen Wohnmobilen getestet, allerdings mit dem neuen Fiat Ducato Triebkopf. Ca. 78 % mehr Licht ohne den Gegenverkehr zu stark zu blenden.Da ich inzwischen ungern Nachts fahre (57 Jahre alt, der Verfall ist in vollem Gange) ein Gespräch mit meiner Frau. Ergebnis: Kaufen, denn irgendwann mußt du eventuell auch Nachts fahren. Preis, satte 44,99 Euro, egal Sicherheit geht vor, wir möchten niemand totfahren.......auch uns nicht. Was brachten mir die Wunderbirnen ? Nach Korrespondenz mit Promobil und Philips hat mir mein erstes negatives Testergebnis keine Ruhe gelassen. Mit Hilfe des ADAC habe ich die Scheinwerfereinstellung unseres Ducato überprüfen lassen. Ergebnis: Beide Scheinwerfer viel zu niedrig und ein Scheinwerfer zu weit rechts eingestellt. Die neuen Meßwerte und Probeeindrücke folgend in rot. Nach der zweiten (einer weiteren) 60 minütigen (wegen der Augengewöhnung) Testfahrt bei Nacht J durch die Stadt, über kurvenreiche Landstraße und über die Autobahn (natürlich saubere Scheinwerfer, Reflektoren glänzend): - Ausparken, Selbstblendung an der Mauer direkt vor dem Fahrzeug, das Licht ist also (noch) heller (allerdings waren die alten Vergleichsabblendlichter 4 Jahre alt und während der Fahrt Tag und Nacht eingeschaltet.) - Stadtstraßen mit Straßenbeleuchtung, nichts gemerkt. Fußgänger am Vergleichpunkt nun aus größerem Abstand früher sichtbar. - Landstraße ohne Straßenbeleuchtung, Lichtgrenzen auf der Fahrbahndecke geschätzt über Abstandmarkierung ungefähr bei 45 nun bei 65 Meter. Scharfe Lichtgrenze auf der Fahrbahn, gemessen bei ca. 25 (50) Meter, ein großer dunkler Fleck im rechten Schrägteil der Lichtfläche. (jetzt gleichmäßig ausgeleuchtet) - Beinahe, wie öfter, ausleuchtungsbedingt, Autobahnausfahrt verfehlt. (muß ich an der gleichen Ausfahrt noch ausprobieren, nein nicht das Verfehlen, wieviel es besser geworden da nun rechts mehr Licht ist)- Die Ausleuchtung der Fahrbahn empfand ich auf der rechten Fahrzeugseite im Bereich der schrägen Sichtgrenze als unangenehm fleckig, mir fehlt allerdings der bewußte Vergleich zu den 4 Jahre alten Halogenlampe. Hierzu ist zu sagen, diese Effekte werden an der eigentlichen Scheinwerfer- bzw. Reflektorkonstruktion liegen. Ich habe allerdings keine Lust die knapp 4 Jahre alten früheren Abblendlichtlampen zum Vergleich noch einmal einzusetzen (siehe Bericht „Birnenwechsel, hat sich erledigt, Ausleuchtung in Ordnung).~~~~~~~~~~~~ Dazu Zitat aus dem Testbericht der promobil:......................... Im dritten Fahrzeug machte die Philips X-treme Power ihrem Namen alle Ehre: An der Sichtgrenze der Serienlampe nach 36,5 Metern lieferte sie eine über die eigene Fahrbahn gemittelte Lichtmenge von 31,6 Lux – fast das Siebenfache der Serienlampe! Das auf der eigenen Fahrspur liegende Hindernis erkannte die Testperson bereits in 65 Metern Entfernung – ein enormer Sicherheitsgewinn. ...........................Folgenden Satz aus dem Testbericht der promobil kann ich vorbehaltlos bestätigen:..................... Das verblüffende Ergebnis: Auf freier Strecke, also ohne Anhaltspunkte, lässt sich der Sichtgewinn nur unmittelbar nach dem Fahrzeugwechsel erahnen. Grund: Bei Nacht nimmt die Fähigkeit Entfernungen einzuschätzen,stark ab.................................... Den kompletten Test mit Leuchtweiten-Diagramm finden Sie in der promobil 12/2006 oder unter www.promobil.de~~~~~~~~~~~~ Würde ich also nach den ersten Eindrücken diese Birnen für 44,99 Euro (Preis normales Abblendlicht ca. 8 bis 14 Euro) noch einmal kaufen und eventuell auch noch eine Werkstatt mit dem Einbau beauftragen ?Wenn ich der promobil, ihren Meßgeräten und meinem Sicherheitsbedürfnis vertraue: Ja, Wenn ich meinen Augen traue: Nein (nun nach Scheinwerferseinstellung: Ja) Zumal bei meinem Fahrzeug der beschriebene scharfe Fleck auf der rechten Fahrbahn nervte. (Mal sehen ob ich dazu einen fachmännischen Rat finde) Der Fleck ist nach Scheinwerferseinstellung nun weg. Wenn Sie die Birnen kaufen, müssen Sie nach meiner Erfahrung, die Kosten einer Scheinwerfereinstellung zwingend mit einkalkulieren. Ich würde neue Birnen trotz der vorgegebenen festen Einbaupunkte ohne Scheinwerferüberprüfung nicht mehr in den Ducato einbauen. (siehe auch den Link unten zum Artikel Birnenwechsel) Allerdings, aus wissenschaftlicher Erfahrung gefragt, wie oft kann man seinen Augen trauen ? In diesem Falle konnte ich meinen Augen in der Beurteilung der neuen Birnen nicht trauen weil ich meiner Fachwerkstatt bei der Wartung vertraut habe. Das war wiederum blauäugig. Wunder gibt es nicht. Jedes Wunder wird in der Regel durch neue Nachteile ergänzt. Wir lassen uns oft und gerne durch eine einzelne Eigenschaft blenden. Übrigens stammt der Ausdruck Wunderbirne von mir nicht von Philips. Ich habe mich eben für 44,99 Euro gewundert und denke hier ist die gleiche Geschichte im Gange wie bei Druckertinte oder Kamerabatterien. (Dazu stehe ich, mir ist die neue Preispolitik bei Halogenbirnen suspekt.) Hier übrigens der Kommentar von Philips: Sehr geehrter Herr Osüjah, es tut uns leid zu lesen das Sie mit unserem Produkt der x-treme power nicht zufrieden sind. Natuerlich werden Sie verstehen, dass es Ansichtssache ist und es keine Lampe gibt die auf die Beduerfnisse aller zugeschnitten ist.Die x-treme power ist eine Lampe die 80% heller ist als eine Standardbirne und fuer Tuning Zwecke auf den Markt gebracht wurde.Ihrem Bericht entnehme ich, dass Sie eine Lampe wuenschen bei der der Sicherheitsexpekt im Vordergrund steht. In diesem Fall kann ich Ihnen unser Produkt die Night Guide empfehlen.Genauere Angaben hierueber finden Sie auf unserer website. Hierzu zur Night Guide wiederum lohnt es sich den Test von promobil gründlich zu lesen. Wahrscheinlich werde ich nun als Dauerlichtfahrer alle 4 Jahre, statt so einer Abblendlichtbirne, (bei mir also alle 30.000 km ca. 375 Stunden) normale neue Lampen einsetzen und weiter fleißig das Fernlicht benutzen, natürlich ohne den Gegenverkehr zu belästigen. (Ich werde die Birnen nun weiter ausprobieren, ihre Alterung und die Lebensdauer feststellen und davon eine erneute Kaufentscheidung abhängig machen, ich fahre eh mit Dauerlicht.) ____________ Technische Ausdrücke:Lux = die SI-Einheit für die Beleuchtungsstärke (Wenn ich nach 20 Jahren recht erinnere: 30 Lux waren mal der Mindestwert für Werkstraßen und Lagerräume, 120 Lux für Tankstellen, 500 Lux Büroarbeit, es gibt da genaue Tabellen) Birne = veralteter Ausdruck für Glühlampe, Leuchtmittel, .... J Wie immer wird (wurde) dieser Bericht ergänzt wenn es neue Erkenntnisse gibt. Das habe ich damit getan, übrigens das erste Mal das ich einen Bericht derart überarbeiten mußte. Ich habe mal wieder dazu gelernt auch was Markenwerkstätten betrifft. P.S. Die x-treme power für unseren Stadtverkehr Toyota Aygo (5,5 Liter) hat der Zwischenhändler freundlicherweise zurückgenommen. Zumal es mir nicht gelungen ist das Abblendlicht trotz meiner ausgezeichneten Kenntnisse und befolgen der Betriebsanleitung auszuwechseln, nach ein paar Fleischwunden habe ich aufgegeben. Die Toyota-Werkstatt hat mir wiederum recht gegeben. _____________________________________________ Nachtrag 23.07.2008 Glühfaden einer x-treme Birne durchgebrannt nach 10000 km und ca. 95 Stunden Brenndauer. Link zum Fotobericht Birnenwechsel : Abblendlicht |
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