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#1 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 26.05.2006
Beiträge: 113
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Habe die Erfahrung mit div. Herstellern gemacht und muss leider eingestehen, dass an allen Mobilen anfänglich Unzulänglichkeiten auftreten. Ich habe mich inzwischen darauf eingestellt, bei jedem neuen WOMO einige Male den Hersteller und Händler aufsuchen zu müssen, so auch bei meinem neusten HYMER S830. Will niemanden mit der Auflistung langweilen, aber Ägerlich allemal. Damit bestätigt sich mir eines, Unzulänglichkeiten auch in der Oberklasse.
Gruss an alle Heinz aus CH |
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#2 (permalink) |
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Benutzer
Registriert seit: 21.03.2007
Beiträge: 70
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Hallo Opirus,
das kann ich aus leidvoller Erfahrung und zahlreichen "Fachgesprächen" auf Stellplätzen bestätigen. Inzwischen meide ich soche Gespräche, so wichtig diese sind, weil ich mir und den anderen nicht die Urlaubstage verderben will. Allerdings ist der Wissensaustausch beim gleichen Modell sehr wichtig damit man nicht in jede konstruktionsbedingte Falle tappt. (Beispiel: Die Duschtassen brechen durch, die Dachlukenklappen werden undicht, die Wasserhähne, die Heizung, die............) Meist sind die Einzelfälle nämlich keine Einzelfälle sondern die Regel. Wichtig ist ein erstklassiger Werkzeugkasten für den normalen Notfall (also immer). WoMo Besitzer die fachgerecht anfassen und helfen findet man jederzeit. Viele mit ausgesprochenem Spezialwerkzeug, kleine Schreinerwerkstatt und Gesenkschmiede. ,diese Heckgaragen sind wirklich praktisch. Sie können das Werkzeug allerdings ohne Spezialkonstruktionen nicht an die Wände hängen ! Achten Sie aber auf die Gewichtsbeschränkung der Heckgarage und nehmen Sie nicht zuviel, wenn auch sinnvolles, Werkzeug mit. Nach etwa zwei Jahren kann dann der Werkzeuganteil verringert werden und Sie einen Job beim Hersteller oder in der Zubehörindustrie antreten. Bitte bewerben Sie sich nicht bei der Qualitätskontrolle, diese Stellen hat es nie gegeben, da ist nur ein Propagandatrick. Die Frage ist nur ob ich noch einmal den Gegenwert von 60 Monaten der durchschnittlichen gesetzlichen Rente für ein neues WoMo ausgeben würde. Antwort: Nein. Gruß Osüjah P.S. Mir wurde glaubhaft versichert das ein deutscher Hersteller ca. 5000 Euro pro Fahrzeug für Garantieleistung bereitstellt. |
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#3 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 26.05.2006
Beiträge: 113
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Richtig Osüjah!
Ich habe vor einiger Zeit unter nicht alles was glänzt ist Gold mich danach erkundigt, ob dies wohl heutiger Stand der Technik ist und die Regel bei WOMO's darstellt. Die Antworten waren sehr spärlich was mich sehr überrascht hat wenn man das Forum durchstöbert. Wie von Dir erwähnt, führe auch ich stets eine halbe Werkstatteinrichtung mit um den Unzulänglichkeiten der Hersteller Herr zu werden. Da ich vom Fach bin geht einiges leichter von der Hand. Was aber mit denjenigen die über keine technischen und handwerklichen Fähigkeiten verfügen. Ich habe es aber aufgeben meine Freizeit zur Behebung von Herstellermurcks zu vergeuden und habe meinen neuen wieder auf den Hofplatz des Lieferanten gestellt um alles nachzubessern. Auch Ägere ich mich nicht mehr über diese Zustände, denn die sind wirklich Gang und Gäbe. Eines steht für mich fest, Preis Leistung stimmt jedenfalls für mich auch bei Oberklassen-Fahrzeugen nicht. Es stellen sich nur zwei Fragen, sich damit abzufinden oder das teure Hobby aufzugeben, denn auch Promobil greift solche Themen nicht auf, warum wohl??? Die Gedanken sind frei. Gruss Heinz |
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#4 (permalink) |
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Benutzer
Registriert seit: 21.03.2007
Beiträge: 70
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Hallo Opirus,
wie an anderer Stelle geschrieben könnte ich nun zwei Jahre lang jede Woche einen Fotomängelbericht veröffentlichen. Dabei könnten die Hersteller viel lernen, es geht ja nicht nur um falsche Materialzusammenstellungen oder schräg eingedrehte Schrauben. Das letzte Oberklassenmobil Ihres Herstellers (ca. 165.000 Euro) was ich besichtigte war übrigens vom verzweifelten Besitzer im Schlafbereich mit Styrofamplatten aus dem Baumarkt zusätzlich isoliert worden. Aus unserem Wohnmobil 53.000 Euro wurden die sereinmäßigen zu schmalen Bettenroste und Füllbretter entfernt und Foli-Bettfederelemente eingesetzt, dazu ein mit genau berechneten Auslaßöffnungen umlaufendes 60mm Heizrohr mit Strangsperre. Das Bett ist nun bei Bedarf an den richtigen Stellen warm und bietet höchsten Liegekomfort. Die Dreiecksstufe zum Bette wurde umgebaut so daß man Nachts überhaupt nicht mehr danebentritt und nach Sturz im Führerhaus zu liegen kommt. Als daß der ältere Herr mit den Styrofamplatten sah (das Bett, nicht den Sturz) hatte er Tränen in den Augen. Gruß Osüjah P.S. Nach wie vor, offensichtlich muß es zur Freude der Einkäufer eine zweite Wahl Produktion geben. Der 5. Wasserhahn Bad - der 5. Remi-Faltvorhang Fahrerhaus - der 2. Wasserhahn Küche - die 2. Duschtasse - verostete Seifenschale- die 2. hintere Stoßstange - Heizungsanlage - Frischwassertank - Abwassertank - Messung der Füllinhalte - Kühlschrank - Betten- Ausdünstungen Heckgarage -2. kleine Dachluken - Löcher fallen in das Integraldach - Größere Lackierungsfehler Heki - 2. verrostende Verdindungsschrauben Gepäckträger, Frischwassertankinhalt 83 stat 100 Liter - Gepäckträgerkonstruktion welche Spanngurte durchschneidet - die Schrauben der Tragekonstruktion Heckgarage nicht angezogen ................usw.-----usw. kein Witz...usw. Faierweise erwähnt: Der Hersteller (der Händler ist vorsorglich direkt nach Kauf pleite gegangen Ich habe mich einfach grandios verkalkuliert, sobald ich einen Mangel behoben hatte wurde ein neuer sichtbar. |
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#5 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 26.05.2006
Beiträge: 113
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War eben der Meinung, dass Oberklasse im Preis auch Oberklasse in Verarbeitung und Qualität sei. Meine Erfahrungen haben eben anders zu Tage geführt. Vermutlich sollte man ein Fahrzeug von Grund auf überarbeiten und dann über Jahre behalten, oder aber eines nach seinen Wünschen und mit selbst ausgewählten Materialien bauen lassen. Dies wird dann vermutlich mein letztes WOMO sein.
Gruss an Euch alle Heinz aus CH |
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#6 (permalink) |
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Benutzer
Registriert seit: 21.03.2007
Beiträge: 70
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Hallo Opirus,
aus meinen praktischen WoMo Erfahrung über 25 Jahre geht nur : Selbst bedarfsgerecht konstruieren/bauen oder bei der "Serien" produktion dabei sein. Aber das sind nun mal nur Einzelfalllösungen und welcher Hersteller läßt sich schon gerne auf die Produktionsfinger sehen. Ich kenne einen Fall wo ein Fachmann bei der Werksbesichtigung rausflog bloß weil er erwähnte das gerade, wie in seinem Fahrzeug, das Einbauteil zerstört wurde weil falsch eingesetzt. Was wollen Sie machen wenn der Chef der Firma auf Teufel komm raus den Umsatz mit neuen Modellen um 15% steigern will und entsprechend viel Autos mit dem gleichen Personaleinsatz bauen läßt. Ich kann nur vor neuen Wohnmobilen warnen, für die 53.000 Euro hätte ich viele Jahre 6 Wochen Urlaub in aller Welt machen können ........Pech, in die Falle getappt. Meine Erfahrung zeigt im Übrigen daß die Beseitigung eines Mangels oft den nächsten Mangel offenlegt. Gruß Osüjah |
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#8 (permalink) |
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Benutzer
Registriert seit: 21.03.2007
Beiträge: 70
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Hallo Opirus,
das ist mehr als ärgerlich. Achten Sie darauf nicht in ein Ping-Pong-Spiel Händler-Hersteller zu geraten. Klartext: Unterschwelliger Zoff Händler-Hersteller, der Händler will einfach nicht mehr für den Pfusch des Herstellers aufkommen. Es entsteht ein Ping-Pong-Spiel und Sie sind der Ball. Wir hätten frühestens aufmerksam werden sollen als unser Händler nicht in der Lage war den Schlauch aus dem Überlauf des Frischwassertanks neben den heißen Auspuff zu leiten. Zumal davon per Handbuch dringend abgeraten wird vom kalten Wasser auf den Auspuff leiten....die müssen da was geahnt haben. Ich habe zwei Jahre später die Konstruktion selbst geändert, auch den Überlaufstutzen der zu weit in den Tank ragte, auf einmal gingen 5 Liter Wasser mehr in den Tank, zwar immer noch nicht die eingekauften 100 Liter aber wenigstens 85 Liter. Ein Betroffener hat uns übrigens abgeraten mit Herrn Hymer (unser WoMo -Hersteller gehört zum Konzern) selbst Verbindung aufzunehmen, das wäre aus seiner praktischen Erfahrung im Ergebnis ziemlich nutzlos. Wichtig: Wenn Ihr Fahrzeug aus der Werkstatt (Garantiearbeiten) des Herstellers kommt machen Sie eine Abnahme ! Beispiel: Bei uns waren alle Hängeschränke falsch mit der Decke verbunden zumal das Auto schief zusammengebaut wurde weil man vergessen hatte die Schrauben der Heckgaragentragekonstuktion (ein umgewidmeter Motorradträger) anzuziehen. Nach der Garantiearbeit waren alle Stirnhölzer durchgebrochen da man einfach längere Schrauben mit Gewalt durchgejagt hatte anstatt die Haltewinkel zu unterfüttern. Gruß aus Schwerte Osüjah |
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#9 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 26.05.2006
Beiträge: 113
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Hallo Osüjah
Beim meinem WOMo wurde lediglich die Unterfluhrklima falsch eingebaut weshalb die Kühlleistung ausbleibt. Zudem sind Farbmängel vorhanden. Um zur Klima zur gelangen muss angeblich der ganze Küchenblock ausgebaut werden. Ein Mail an den Hersteller blieb bis heute unbeantwortet. Warte nächste Woche ab. Gehe davon aus, dass eine Unternehmung dieser Grösse die Nachbesserungspflicht wahrnimmt ohne rechtliche Schritte. Der Händler ist sehr bemüht und hat alle anderen Mängel bereits behoben. Werde das Mobil am Montag abholen und dann sehen und hören wir weiter. Eine Frage bleibt jedoch für mich unbeantwortet, wo ist die hochgejubelte Qualitäts-und Endkontrolle. Von den für den Käufer entstehenden Unkosten ganz zu schweigen. Noch bin ich guter Hoffnung, von HYMER zumindest ordentlich bedient zu werden und dass die beiden krassen Mängel fachmänisch beseitigt werden. Gruss Heinz |
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#10 (permalink) |
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Benutzer
Registriert seit: 21.03.2007
Beiträge: 70
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Hallo Opirus,
es kann bei den meisten Herstellern keine fachgerechte Endkontrolle geben und teilweise kein Fachwissen in der Konstruktion..... Wie ist es sonst zu erklären das eine Heizung in den Kleiderschrank gebaut wird ohne das Luft aus dem Fahrzeuginneren (entsprechend der Heizungsspezifikation) einströmen kann und zwei der vier Heizluftrohre 2cm vor der Heizung enden. Zu deutsch die Heizung sich im wesentlichen selbst und den Schrank heizt. Das waren nur die Hauptmängel, Strangaufteilung/Verlustberechnung und Heizrohrführung scheinen ein Buch mit sieben Siegeln zu sein. Wie kann ein Fahrzeug ohne Strangsperren und Isolation der Außenrohre ausgeliefert werden so daß Sommer wie Winter sowohl Frischwasser- und Abwassertank und der linke Hintereifen, geheizt werden einschließlich Mutter Natur durch die zahlreichen großen Löcher in der Tankummantelung. Auch in meinem Fahrzeug steckt eine Menge Hymer, wurde auch mit geworben Gruß Osüjah |
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