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#11 (permalink) | |
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Beiträge: n/a
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#12 (permalink) |
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Mitglied
Registriert seit: 05.02.2006
Beiträge: 4
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Wäre vor langer Zeit der Legislative die Einstufung "Wohnmobil dient Personenbeförderung und nicht Lastenbeförderung" klar gewesen, gäbe es heute die Diskussion gar nicht.
Dennoch - es gibt so etwas wie Besitzstandsregeln. Schließlich wird die Eigenheimzulage auch nicht rückwirkend geändert, sondern bezieht sich stets auf künftige Fälle. Niemand hat die Möglichkeit nachträglich sein Womo technisch so zu ändern, dass es den neuen Anforderungen entspricht. Wenn diese aber nicht geht, dürfen auch die Anforderungen nicht Rückwirkend geändert werden. Sonst müsste ja jeder bangen, dass eine künftige Regierung die Steuergesetze willkürlich ändert und man deshalb anders veranlagt wird. Was im Steuerrecht und auch sonstwo nicht geht, dürfte auch bei der Kfz-Steuer nicht möglich sein. Deshalb: Ja zur Änderung für zukünftige Wohnmobilgenerationen, da hier ja die Möglichkeit besteht, die technischen Anforderungen auch zu erfüllen. Für alle Altwagen sollte aber Bestandsschutz bis zur Verschrottung bestehen. Bleibt es bei der jetzigen Gesetzesänderung werden viele ihr Fahrzeug in der nicht genutzten Zeit abmelden oder auf Saisonkennzeichen wechseln. Die erhoffte Mehreinnahme wird dem Staat also nicht in voller Höhe zugeführt. Wetten, das |
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#13 (permalink) |
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Beiträge: n/a
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ich weß, ich sollte mich registrieren, wegen der deutschen tugend, hier aber erst mal mein beitrag.
mein hanomag f55 hat mich 1800 euro beim kauf gekostet. nachdem ich den inneneinbau mit einem befreundeten tischler neu machte, stellten sich nach und nach technische mängel ein, die ich repariert habe, da mein entschluß fest stand mein traummobil auf jeden fall zu behalten und zu erhalten. der wagen ist baujahr 1971. nach diversen üblichen reparaturen in diesem ehrbaren alter, motortausch, bremsenüberholung, wasserpumpen und kühlerreparaturen, schweißen und neu lackieren usw., habe ich mit viel eigenleistung ca. 5000 euro in dieses fahrzeug gesteckt, da es ja für mich einen wert darstellt, der erhaltenswert ist. nun bin ich inzwischen familienvater geworden und muß feststellen, daß mein hobby aufgrund der neuen steuer nicht mehr zu finanzieren ist. bisher zahlte ich 225 euro steuern und demnächst ca. 1200 euro. und das neben unserem pkw, neben der wohnungsmiete, neben den kosten für pampers und co, es geht nicht mehr. schade um den urlaub mit familie an der see, schade um fahrten mit dem wohnmobil am wochenende ins grüne und schade daß unser kind das alles nicht erleben wird. aber schön, daß der von mir so gut mitfinanzierte rentner seinen kinderfreien campingplatz jetzt für sich hat und kein kindergeschrei mehr ertragen muß. gut, daß er sich noch previlligierter fühlen kann und gut, daß in deutschland so offen über diese dinge geredet werden kann. es gibt tausende wohnmobile wie meins, die keine 40000 euro gekostet haben, sondern eher ein zehntel dieses wertes besaßen, bis zu dieser unleidigen steuerdiskussion. hätte ich mein wohnmobil verkauft, wäre es vielleicht 3000-4000 euro wert gewesen. denn die arbeit und die vollen kosten ersetzt einem bekanntlich niemand. nun jedoch hat mein hanomag einen wert gegen null, null, da unter den momentanen umständen niemand so ein fahrzeug mehr kaufen würde. nur glaube ich, mit modernen fahrzeugen wird es ähnlich werden, nur ist der wertverlust viel höher. jedenfalls habe ich meinen wagen abgemeldet und in den dornröschenschlaf geschickt, was den netten hymerfahrer freuen wird. wir warten auf bessere zeiten, und wenn der oben erwähnte rentner oder großverdiener diese auch vielleicht nicht mehr erlebt, wir sind noch voller hoffnung. ich will nicht die neiddebatte schüren, sondern nur den egoismuß und unsolidarische äußerungen anmahnen. die wohnmobilkultur lebt auch vonn der vielfalt der fahrzeuge, nicht nur von hymer und co. daß ein politiker oder wohnmobil-industrieverbandspräsident an leuten wie mir kein interesse hat ist logisch. ist mir auch recht. daß er jedoch über seine lobbypolitik einfluß auf mein konsumverhalten nehmen kann, indem er mein hobby dermaßen verteuert, daß es nicht mehr finanzierbar ist, das ist eine sauerei und nützt niemandem. die einzig vernünftige und ökologisch wirksame versteuerung wäre das wegfallenlassen der kfz-steuer und die finanzierung über höhere sritpreise. da fahr ich vielleicht weniger durch die gegend. so wie jetzt wird der vielfahrer subventioniert und der wenigfahrer wird beschissen. wurde schon mal daran gedacht diesen wohnmobilindustriepräsidenten für seine lobbyarbeit aus dem amt zu treten??? mir ist gerade eingefallen, vielleicht kaufen wir uns ein zelt und gehen oben erwähntem rentner doch noch massiv auf die nerven. in diesem sinne, munter bleiben.[/code] |
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#14 (permalink) |
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Mitglied
Registriert seit: 18.10.2003
Ort: bad salzuflen
Beiträge: 12
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Hallo
also ich habe von den Gast-Kommentaren die Nase voll. Entweder man steht zu seinem Beitrag mit Nick oder man lässt es. Ich finde sowieso das diese Gästebeiträge garnicht möglich sein sollten. |
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#15 (permalink) |
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Beiträge: n/a
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Ich muss aber jetzt ehrlich hier mal dazu sagen, dass es nicht nur die Wohnmobile als Hobby und Spaßfahrzeuge betrifft. Es betrifft genau so hart die alten Geländewagen, welche mit viel Mühe und auch finanziellen Aufwand erhalten werden für das Hobby - genau wie die Wohnmobile. Warum müssen sich Wohnmobile und Geländewagen bekriegen? Wir sitzen doch alle im selben Boot. Jeder sieht hier nur seins. Es wäre wünschenswert wenn man mal über den eigenen Tellerrand hinausschaut. Es tut mir leid, aber ich kann es nicht nachvollziehen, warum Wohnmobile anders behandelt werden sollen wie die Geländewagen (ich meine nicht die teuren neuen SUVs, denn die haben eh eine gute Schadstoffnorm), denn diese werden wie die Wohnmobile für Freizeit und Hobby genutzt. Egal ob Geländewagen oder Wohnmobil - es steckt in jedem der betroffenen Fahrzeuge ein enormer privater Erhaltungsaufwand dahinter. Beide werden nur für Freizeit genutzt - warum sollen die dann unterschiedlich besteuert werden?
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#17 (permalink) |
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Mitglied
Registriert seit: 07.03.2006
Beiträge: 1
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Hallo, ich bin auch nur Gast, werde mich aber trotzdem in diesem Thread äussern. Ob ich Gast bin oder registriert bin, spielt doch keine Rolle, ich bleibe ja trotzdem anonym.
Auch wenn es von einigen nicht so gesehen wird: ein WOMO oder GW sind zu 99% Luxus. In anderen Ländern wird auf solche Artikel Luxussteuer beim Kauf erhoben. Die angesprochene Steueränderung ist eine Anpassung an die geändertten Verhältnisse in Deutschland. Gedacht war diese "LKW-Steuer über 2,8 t"nach dem Krieg, im Wirtschaftsaufschwung, für Kleinunternehmer mit Lieferwagen oder ähnlichem. Damals gab es keine privaten Womos und GWs. Die jetzige Änderungist auch kein Willkür. Dieser Begriff wäre nur dann richtig, wenn jede Änderung in unserem Leben "Willkür" wäre, für einen Arbeitgeber wäre dann auch eine Lohnerhöhung seiner Angestellten "Willkür". Eine Bestandsgarantie/Besitzstandswahrung gibt es nicht, ist auch nicht gewollt, sonst würde z.B. oben genannter Arbeitgeber die Lohnerhöhung wegen seiner Besitzstandswahrung ablehnen. Natürlich ist es ärgerlich, aber nicht lebensbedrohlich, wenn die eigene Kasse plötzlich überproprtional belastet wird. Aber so etwas trifft doch jeden einmal, z.B. höhere Krankenkassenbeiträge, höhere KITA Gebühren, Nullrunden bei Rentnern oder Beteiligungen an Zahnarztkosten. Diese Liste könnte ich noch um einige Seiten verlängern. Das die Politiker viele Previlegien haben ist ein alter Hut hat aber mit diesem Thread nichts zu tun. Auch Politiker würden Änderungen an ihren Previlegierungen mit Hinweis auf "Besitzstandswahrungen und Willkür" bezeichnen. Mit anderen Worten: Da sind wir genauso wie sie. Wenn wir aus finanziellen Gründen unser Freizeitverhalten ändern müssen, ist das schon sehr ärgerlich. Auch ich kann mir meine Tauchurlaube am Roten Meer nicht mehr erlauben, da auch ich Normalverdiener (unter dem Bundesdurchschnitt) bin. Übrigens können im Steuerrecht, wie in anderen Bereichen auch, Gesetze jederzeit geändert werden. Und sie werden auch geändert (allerdings nicht rückwirkend, was aber auch bei der "LKW-Steuer" nicht der Fall war). Ich frage mich aber was der Rentner mit der Änderung der KFZ Besteuerung zu tun hat.Ganz abgesehen davon, das dieser Rentner in seinen jungen Jahren, in der Regel, nicht oder nur wenig reisen konnte, erst recht nicht mit einem WOMO oder Caravan. Aber dafür war er an dem Aufbau unseres Landes wesentlich beteiligt, in dessen Annehmlichkeiten wir jetzt leben. Er hat übrigens auch damals schon die Rentner mitfinanziert. In diesem Thread gibt es leider zu wenig Sachlichkeit, dafür aber mehr Polemik und "jammern" (ja, ich wiederhole dieses "Unwort" mit Bedacht). BTW: Ich habe nichts gegen WOMOs, da ich selber früher eines hatte, heute aber mit einem Caravan und GW als Zugfahrzeug durch Europa reise. Mein Steuerbeitrag für den GW ist um das 3 fache gestiegen. Und ich bin auch kein Rentner. viele Grüsse Gast11 und kommt mal wieder auf den Boden zurück! |
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#18 (permalink) |
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Mitglied
Registriert seit: 19.11.2003
Ort: Vechelde
Beiträge: 21
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Hallo Gast11,
offensichtlich bist Du nicht richtig informiert. Eine Steuererhöhung über 500% ist schon willkür oder? In echten Zahlen für mein Reisemobil von heute 285€ auf 2074€ in 2011 oder in Prozenten ausgedrückt 650%. Das hat eher was mit staatlicher Enteignung zu tun oder Ein schmutziger 40 to LKW ist in der Kfz-Steuer auf ca. 1700€ höchstsatz begrenzt. Gruß Michael |
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#19 (permalink) |
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Beiträge: n/a
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Ich kenne viele die haben außer einem großen alten Wohnmobil keine Wohnung. Sie sind wandernde Tagelöhner und fahren jeder Arbeit hinterher. Im Sommer bei der Weinernte in Frankreich. Dann als Kellner am Mittelmeer und im Winter leben Sie wieder irgendwo in Deutschland. Diese wollen nicht auf Sozialhilfe bauen. Aber mit dieser Steuer wird auch dieser Zweig abgewürgt. Denn die haben meist sehr alte LKW´s mit viel Humbraum die zum Womo umgebaut wurden. Oder die vielen Bauarbeiter die mit Ihren Wohnmobilen von Baustelle zu Baustelle fahren. Bei uns wird es wegen der angespannten wirtschaftlichen Lage wie in Amerika immer mehr Menschen geben die der Arbeit hinterherfahren müssen. Das wird nun auch behindert.....wie kann die Politik nur so unüberlegt handeln. Am besten wäre überhaupt keine Steuer für Wohnmobile. Die Schausteller fahren mit Ihren riesigen Wohnteilen ja auch Steuerfrei rum...warum geht das denn?
Unsere Nachbarn in Frankreich machen es uns vor. Überhaupt keine Steuern für PKW´s und Wohnmobile...und außerdem...wie kann es sein das Yachten...es sind ja auch irgenwie Wohnmobile auf deutschen Wasserstrassen überhaupt keine Hubraumbezogene Steuer bezahlen?????? Wir leben schon lange in keinem Rechtsstaat mehr. BRD=Bananen-Republik-Deutschland |
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#20 (permalink) |
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Mitglied
Registriert seit: 14.03.2006
Ort: Kohlenpott
Beiträge: 4
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auf nachfrage beim finanzamt wurde mir mitgeteilt, dass die steuer noch garnicht beschlossen ist.
zur zeit wird die alte steuer angewandt. sobald die neue steuer zur anwendung kommt, ich habe unter 1 die 71 stehen,werde ich bestimmt mittel und wege finden um legal das zu erreichen, was ich für richtig halte. erst mal abwarten Bananen Republik ist ja schon ein kompliment es soll in der EU staaten geben, in denen man 1 tag länger als ein halbes jahr wohnt( nominell ) als rentner, da bezahlt man fast garnichts. aber die rentner sind es ja auch zum teil selber schuld, oder haben es in der hand, wen sie wählen.wenn alle rentner sich einig wären und den zuständigen abgeordneten den stinkefinger zeigen würden, heisst, abwählen, dann würde es ganz einfach sein. der ganze aufschrei ist doch sinnlos, meine deutschen leben doch nach dem motto: 1 das war schon immer so. 2. da könnte doch jeder kom- men. 3 hab ich nichts mit zu tun 4. lass mich in ruhe 5 was soll das eigentlich. nur sobald es an den eigenen geldbeutel geht, da werden manche leute wach, aber zu spät. wer alles verschläft, den bestraft das leben. bis dann
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Womo:65C15,MABU Kabine,Eigenausbau, Okt.- Dez. 2000 Praktiker als armes rentenopfer kann ich meine mäuse leider nur im ausland ausgeben F, I, Sp und Portugal, 6 monate pro jahr |
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