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Umfrageergebnis anzeigen: Sollen Reisemobil-Stellplätze für Caravans geöffnet werden?
ja 30 27,78%
nein 78 72,22%
Teilnehmer: 108. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen

Antwort
 
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Alt 29.03.2008, 08:47   #31 (permalink)
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Cool

Zitat:
Zitat von Polarfuchs Beitrag anzeigen
Caravans nehmen fast immer einen Stellplatz für den PKW und einen Stellplatz für den Hänger in Anspruch. Würden die Stellplätze für Caravans geöffnet, wäre das vorhandene, relativ geringe, Stellplatzpotential bald erschöpft.
Wer sich beim Kauf für einen Caravan entscheidet, entscheidet sich eben auch für einen Campingplatzurlaub.
Wohnmobilisten sind, wie der Name sagt mobil und bleiben nur kurze Zeit an einem Ort. Dafür erwarten wir, abends einen freien Nachtplatz vorzufinden und nicht vor zugeparkten Stellplätzen herumirren zu müssen.
Absolut meine Meinung. Wohnwagen gehören auf Campingplätze.
chilechipotle ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.03.2008, 19:34   #32 (permalink)
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Ort: Berlin
Beiträge: 13
Unglücklich

Ich kann ja irgendwie verstehen, dass ein Wohnwagengespann eine Zwischenübernachtung braucht. Hätte ich nichts dagegen ihn als Nachbar auf dem Stellplatz zu sehen. ABER: viele Beiträge haben schon viele Argumente dagegen gebracht. An jedem ist etwas dran. Ich möchte einmal an das jahrelange Theater am Bodensee errinnern. Ein CP Betreiber ging bis vor's Gericht und hat die Gemeinde verklagt. Vielleicht kann sich noch einer an den Stellplatz in Schierke errinnern. Von Promobil sehr gelobt. der erste Stellplatz im Ostteil vom Harz. War eigentlich nur ein einfacher Parkplatz. Am Tage Gebühren, nachs frei. Standen im Winter immer 15 - 20 Womo's. Hätte die Gemeinde ein paar Steckdosen gelegt, wäre Sie die Wohnmobilisten auch nicht mit einer Nachtgebühr losgeworden. So aber wurde ein CP eröffnet und der Stellplatz auf betreiben des CP Betreibers geschlossen.
Es ist immer dasselbe Muster. Ein CP Betreiberdenkt ihm gehen ein paar Euro verloren und schon werden alle Register gezugen um Stellplätze zu schließen. Wenn man das in der Presse und im Original verfolgt hat sieht man immer wieder die gleichen Argumente. SP zu billig, von der Gemeinde subventionier, Bauordnung für CP nicht eingehalten??? Wenn jetzt noch Wohnwagen auf den Sp stehen geben wir den gierigen CP Betreibern noch weitere Argumente in die Hand.
Übrigens, die vom Stellplatz vertriebenen Womo's gehen zum größten Teil nicht auf die angebotenen CP sondern meiden den Ort. Das Ende vom Lied: Die CP Betreiber haben nicht mehr Kunden, die ortsansäßigen Restaurants und Geschäfte dafür weniger. Weniger Steuereinnamen für die Gemeinde. Alles schon mit konkreten Zahlen in Promobil veröffentlicht.

Die Frage müßte eigentlich heißen: Was tuhen CP Betreiber eigentlich um WOMO's auf ihre Plätze zu locken? (Übernachtung vor der Schranke, Entsorgung, Preiswert?) Was nutzt mir ein super Angebot mit Sanitärhaus mit vergoldeten Türklinken wenn ich nachmittags komme und nächsten Tag nach dem Frühstück fahre? Aber bezahlen muß ich alles!
Boulette ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.04.2008, 12:07   #33 (permalink)
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Beiträge: 4
Standard

Caravans auf Reisemobil-Stellplätzen?

Die Frage ist unter dem Aspekt der Notwendigkeit eigentlich ganz einfach zu beantworten, wenn wir uns die Historie rund um den Reisemobiltourismus etwas näher ansehen. Reisemobilfahrer waren vor Jahrzehnten gehalten, mit ihren Freizeitfahrzeugen Campingplätze aufzusuchen. Warum auch nicht, lagen die Plätze doch häufig in der schönen Natur.

Was aber, wenn Besichtigungen der selten nahe gelegenen Städte oder ein Restaurantbesuch angesagt waren, dann musste der reisemobile Gast – im Gegensatz zu seinem Wohnwagen-Nachbarn – sein Urlaubsdomizil wieder fahrfähig machen. Weil er ja nicht (oder nur in wenigen Ausnahmen) über einen Pkw verfügt. Also auch das gesamte Hab und Gut sorgfältig wieder verstauen, evtl. Sonnenschutz abnehmen, die elektrische Versorgung kappen – eine recht umständliche Prozedur!

Nachdem Reisemobile von Beginn an auf eine relative Autarkie eingerichtet waren, sie verfügten über ausreichende Frisch- und Abwasserkapazitäten, Toiletten-Kassetten sowie eine zweite Batterie für eine begrenzte Stromversorgung, waren fahrzeugseitig die wichtigsten Voraussetzungen für ein erlebnisnahes Übernachten z.B. in Städten gegeben.

Wie wir wissen, hat sich daraus im Laufe der Jahre ein gutes Netz ganz unterschiedlicher Reisemobil-Stellplätze entwickelt – vom einfachen Stellplatz an der Stadtmauer bis hin zum Komfort bietenden Reisemobilhafen. Angepasst an die unterschiedlichen Bedürfnisse der reisemobilen Touristen.

Die Einrichtung von erlebnisnahen Stellplätzen ist erst die Voraussetzung dafür, dass der Reisemobilfahrer im gleichen Maße am Tourismus teilhaben kann wie sein Wohnwagen fahrender Kollege. Der stadtnahe Stellplatz bietet also nicht in erster Linie die große Chance zum preiswerten Übernachten, sondern er ist eine wesentliche Voraussetzung dafür, dass der reisemobile Gast die touristischen und gastronomischen Angebote wahrnehmen kann.

Im Gegensatz dazu kann der Caravan-Reisende die (unbestrittenen) Annehmlichkeiten eines ruhig und landschaftlich reizvoll gelegenen Campingplatzes genießen, ohne auf schöne Stadtbesichtigungen oder Restaurantbesuche verzichten zu müssen. Für die Überbrückung der Distanz zur Stadt hat er ja seinen Pkw verfügbar. Für den Wohnwagenfahrer ist demnach das Angebot von stadtnahen Übernachtungsplätzen keine Voraussetzung zum Teilhaben am Tourismus. – Für Caravanfahrer besteht demnach keine Notwendigkeit, Reisemobil-Stellplätze zur Verfügung zu haben!

Mit diesem Wissen kann der Betreiber durch entsprechende Beschilderung den Zugang zum Stellplatz steuern. Entweder positiv mit Zeichen 314 (Parken) mit Zusatztafel (z.B. Symbol "Reisemobil") oder negativ mit Zeichen 250 (Verbot für Fahrzeuge aller Art) mit Zusatz "Ausgenommen Wohnmobile".

James1
James1 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.04.2008, 22:16   #34 (permalink)
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Registriert seit: 02.04.2008
Beiträge: 1
Blinzeln Caravans auf Reisemobil-Stellplätzen?

Meiner Meinung nach ohne wenn und aber ja. Sicher gibt es hin und wieder Probleme mit der Belegung von 2 Stellplätzen, das erleben wir jedoch auch immer wieder durch "freundliche" WoMo Querparker, und plätschernde Abwässer sind auch beim WoMo nichts Seltenes. Wir sollten also differenzieren zwischen weissen und schwarzen Schafen, aber nicht zwischen WoWa und WoMo.

eine maximale Saison wünscht

jakobil (WoMo seit 1986)
rvb1 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.04.2008, 10:07   #35 (permalink)
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Registriert seit: 04.04.2008
Beiträge: 2
Standard

Hallo,
ich habe auch mit ja abgestimmt.
Grund hierfür ist, dass wir einen komplett autarken WW mit angebauten Abwassertank usw haben und wir gerne über das WE unterwegs sind. Meistens in den Bergen oder um Städte anzusehen. Da ist es schon von Vorteil, man direkt neben den Liften oder am Stadtrand stehen bleiben kann und nicht erst wieder fahren muss um wo hin zu gelangen.

Und warum sollen wir oder sind wir was anderes/schlechteres wenn wir die selben "technischen" Vosraussetzungen haben?

Weiter ein Punkt, denn ich nicht ganz verstehe: Es wird immer das Argument gebracht, dass der Stellplatz um soviel günstiger wie ein CP ist und daher die WW Fahrer dort hin kommen. Gilt das nicht auch für die Womo Reisenden. Wir, und ich kann nur von uns sprechen, war das nie ein Argument.
Für uns ist die, wie schon oben geschrieben, Nähe zu dem Ort wo wir hin wollen Ausschlag gebend. Und weiter, wieso soll/darf ich nicht auch die Möglichkeit nutzen, Abends zu Fuß in die Stadt zu gehen um dort gemütlich zu Speisen und evtl auch 2 oder 3 Gläschen Wein zu trinken und dann zu Fuß zurück zu gehen.

Weiter muss ich aber sagen, dass unter den WW Fahreren genauso schwarze Schafe gibt wie bei den Womo Fahrern. Ich finde es daher nicht richtig jeweils eine Seite über einen Kamm zu scheren und zu sagen die oder die wollen wir nicht haben weil ja alle....

Wir hatten bisher keinerlei Probleme auf irgendwelchen Stellplätzen und meist sehr schöne und freundliche Gespräche.

Aber wie schon geschrieben, das kann nur funktieren, wenn sich alle an die Spieregeln halten.

Zum Abschluss möchte ich nur noch sagen, dass wir auch die CP's nutzen wenn wir mehr als 2 oder drei Tage an einem Platz bleiben wollen und daher die Stellplätze nur für Kurzaufenthalte nutzen.

So, ist ein wenig längere Beitrag geworden hoffe aber trotzdem, unsere Sichtweise ein wenig näher gebracht zu haben.
Grüße aus Südostbayern
HägarRacing ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.04.2008, 20:53   #36 (permalink)
S&P
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Beiträge: 2
Standard Stellplätze natürlich für Wohnmobile und Caravans

Hallo,

wir machen mit unserem Caravan vor allem autarken Natururlaub in Skandinavien und Polen, wo es absolut üblich ist mit dem Caravan an geeigneten Stellen sein Kurzzeit -"Basislager" zu errichten. Da wir sehr aktiv sind (Kanu, Fliegenfischen, Bergtouren) müssen wir im jeweiligen Gebiet auch immer sehr mobil seien, wodurch sich ein Reisemobil nicht bewährt hat.

Natürlich nutzen wir unser Gespann (Länge < 11m) auch für gelegentliche Kurztrips in Deutschland, wo wir dann selbstverständlich fast ausschließlich auf Stellplätzen übernachten. Eine großer Teil der ausgewiesenen Stellplätze (in den Stellplatzführern) ist ja glücklicherweise generell auch für Caravan vorgesehen. Prinzipiell sollte nur in Ausnahmefällen ein Stellplatz nur für Wohnmobile erlaubt seien (bei zu beengten Verhältnissen). Ein Stellplatz kann nicht ein "Campingplatz" – Ersatz für Wohnmobile sein, sondern nur als Kurzzeitübernachtungsmöglichkeit für Wohnmobile und Caravans dienen!

Die Klientel, welche wirklich mobil mit dem Caravan unterwegs sein möchte, wird sicherlich auch weiterhin sehr überschaubar bleiben. Aber wer will muss dies natürlich auch uneingeschränkt können dürfen!
S&P ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.06.2008, 16:23   #37 (permalink)
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Ort: Hattingen NRW
Beiträge: 173
Standard 2/3 sind gegen Wohnwagen auf Stellplätzen

Hallo zusammen,

eine vielfältige weitgehend sachliche Diskussion hat hier stattgefunden, Klasse!

Dennoch, über 2/3 der Befragten haben sich aus unterschiedlichen Beweggründen gegen Wohnmobile auf den Stellplätzen ausgesprochen. Ein eindeutiges Votum der Reisemobilisten.

Ich denke auch, wenn entsprechender Platz vorhanden ist und die Gemeinden autarke Wohnwagen ausdrücklich zulassen, dann ist das in Ordnung. Ansonsten bitte nicht.
__________________

Es grüßt reisemobilfreundlich
MobilLoewe



Viele Informationen rund um das Reisemobil
auf meinen privaten Internetseiten:

www.mobiletouren.de
www.reisemobil-fahren.de
MobilLoewe ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.07.2008, 09:32   #38 (permalink)
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Benutzerbild von chubby07
 
Registriert seit: 20.03.2008
Beiträge: 9
Standard Irrwitzige Diskussion ...

Zitat:
Zitat von S&P Beitrag anzeigen
Hallo,

Prinzipiell sollte nur in Ausnahmefällen ein Stellplatz nur für Wohnmobile erlaubt seien (bei zu beengten Verhältnissen). Ein Stellplatz kann nicht ein "Campingplatz" – Ersatz für Wohnmobile sein, sondern nur als Kurzzeitübernachtungsmöglichkeit für Wohnmobile und Caravans dienen!

Die Klientel, welche wirklich mobil mit dem Caravan unterwegs sein möchte, wird sicherlich auch weiterhin sehr überschaubar bleiben. Aber wer will muss dies natürlich auch uneingeschränkt können dürfen!
... genau das kann ich auch unterschreiben.

Was allerdings den Rest der Diskussion angeht zeigen die angeblichen "Argumente" gegen WoWa-Fahrer für mich nur einmal mehr die Beschränktheit (im Sinne von engen Grenzen) die die Menschen hier in Deutschland leider nunmal generell an den Tag legen.

Worum geht es denn beim "mobilen Reisen"? Wir alle wollen ein wenig unsere "Freiheit" geniessen, draussen sein. Wenn ich jedes Mal auf einen CP fahren MUSS um irgendwo zu übernachten kommt das meiner Art zu reisen nicht entgegen. Unsere Entscheidung ein Womo anstatt einen WoWa zu kaufen lag ganz klar an den eingeschränkten Übernachtungsmöglichkeiten und dass man dann gezwungen wird auf einen CP zu fahren. Da wir aber gerne REISEN und nicht stehen wollen war die Entscheidung klar.

Leute die 2-3 Wochen auf einen CP gehen und dort stehen wollen, die brauchen keinen Stellplatz zum übernachten. Warum aber soll ich auf einen teuren CP gehen MÜSSEN wenn ich nur eine Nacht dort sein will und die zusätzlichen Guzzis gar nicht nutzen will/kann?

In einem anderen Land Europas wäre eine solche Diskussion völlig überflüssig. Ganz einfach weil die Menschen da generell erst mal etwas toleranter sind was die grundsätzlichen Freiheiten angeht die man einem anderen zubillgt.
Bei uns heisst es "das nicht sein darf was nicht sein kann" - Recht und Gesetz muss alles kapuut regulieren. Dabei zeigt sich immer wieder dass grade eine gewisse Freiheit ein viel einfacheres Zusammenleben ermöglicht - also im Zweifel für und nicht gegen den Angeklagten zu entscheiden.

Und A....löcher (Verzeihung den derben Ausdruck) gibt es immer und überall - das ist nicht auf WoWa-Fahrer beschränkt ...
__________________
bon voyage,
chubby07
chubby07 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.07.2008, 16:15   #39 (permalink)
Moderator
 
 
Benutzerbild von MobilLoewe
 
Registriert seit: 20.02.2008
Ort: Hattingen NRW
Beiträge: 173
Standard Sind die Deutschen nicht tolerant?

In einem anderen Land Europas wäre eine solche Diskussion völlig überflüssig. Ganz einfach weil die Menschen da generell erst mal etwas toleranter sind was die grundsätzlichen Freiheiten angeht die man einem anderen zubillgt.
Bei uns heisst es "das nicht sein darf was nicht sein kann" - Recht und Gesetz muss alles kapuut regulieren. Dabei zeigt sich immer wieder dass grade eine gewisse Freiheit ein viel einfacheres Zusammenleben ermöglicht - also im Zweifel für und nicht gegen den Angeklagten zu entscheiden.

Und A....löcher (Verzeihung den derben Ausdruck) gibt es immer und überall - das ist nicht auf WoWa-Fahrer beschränkt ...

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Hallo chubby07,

also ich war gerade rund 2 Monate in Süditalien und habe die "Toleranz" dort genossen. Die Rücksichtslosigkeit vieler dort war schon beeindruckend. Außerdem sind die Italiener a) Weltmeister im Schilder aufstellen und b) im Missachten derselben.

Trotz eindeutiger Verbotsschilder "Camper verboten" konnte ich oftmals unter den Augen der Polizei jetzt in der Vorsaison an vielen Stellen frei übernachten. Aber das Missachten von Ge- und Verboten gehört für meinen Geschmack nicht zur Toleranz. Wenn dann das Recht der Schilder durch die Polizei gebührenpflichtig eingefordert wird, dann kostet das in Italien mal eben 70 Euro, erheblich mehr als in Deutschland. Dieses Risiko geht man dort ein, das muss jeder selbst entscheiden.

Nun ja, es mag den meisten Deutschen mehr an Recht und Ordnung liegen, als manch einem anderen Europäer. Derjenige, der das nicht ertragen kann, sollte auswandern. Dann kann man am besten Ermessen, ob Vorgaben der Gesellschaft zu missachten zu einem toleranten Lebensstil gehört, oder einfach nur egoistisch ist.

Ich finde nach wie vor, die Stellplatzbetreiber und Gemeinden sollten mit der Beschilderung festlegen, ob Gespanne dort übernachten dürfen. Denn es mag im Einzelfall für die Beschilderung "Nur für Wohnmobile" einen Grund geben, den Wohnwagenfahrer tolerieren sollten. Wo ist das Problem?

Klar gibt es in beiden "Fraktionen" der Wohnwagenfahrer und Reisemobilfahrer Menschen, die sich nicht benehmen können. Daran wird keine Toleranz oder kein Gesetz was ändern können.

Ein Zitat zur Toleranz: "Die Fähigkeit, Widerspruch zu ertragen."
__________________

Es grüßt reisemobilfreundlich
MobilLoewe



Viele Informationen rund um das Reisemobil
auf meinen privaten Internetseiten:

www.mobiletouren.de
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Geändert von MobilLoewe (01.07.2008 um 16:59 Uhr).
MobilLoewe ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.07.2008, 08:33   #40 (permalink)
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Registriert seit: 27.08.2003
Ort: Östl. Ruhrgebiet
Beiträge: 79
Standard

Zitat:
Zitat von MobilLoewe Beitrag anzeigen
In einem anderen Land Europas wäre eine solche Diskussion völlig überflüssig.
Wie hat ein kluger Mensch schon einmal festgestellt:

In Deutschland ist alles verboten, was nicht ausdrücklich erlaubt ist. Wenn sich jemand nicht daran hält, dann gibt es sofort Hilfspolizisten...

Jetzt nutze ich mal meine grauen Haare und die Erfahrung, die darunter steckt:

Als die ersten Stellplätze entstanden gab es auch schon Diskussionen - darüber, dass die damaligen Wohnmobilisten sich gemaßregelt fühlten, denn vorher war es ja viel freier und eine Reglementierung nicht nötig.

Ein Lob der Toleranz
Hans - Dieter
hdlka ist offline   Mit Zitat antworten
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