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12 Tage Trekking in Indien

von SarahIndien, Kategorie Trekking am 9. Mai 2017

Einsame Täler-Hohe Berge

Einsame Täler-Hohe Berge

12 Tage, 2 hohe Bergpässe, ein Team- und Erinnerungen die für immer bestehen bleiben!

Es war im September letzten Jahres. Direkt nach der zweimonatigen Monsunzeit. Der Himmel war starhlend blau, die Temperaturen angenehm warm und die Pässe weitesgehend schneefrei- die beste Zeit in der Region Himachal Pradeshs für ausgedehnte Trekkingtouren über hohe Bergpässe.

Trekking in Himachal Pradesh

Geniale Aussichten

Geniale Aussichten

In Himachal Pradesh sind die längeren Trekkingtouren noch wenig begangen. Hier gibt es weder Wegweiser, noch Gasthäuser, kaum stößt man auf andere Trekker, dafür auf um so mehr Schäferhirten mit ihren Herden- den wahren Kenner der Berge. Einzig Ihnen ist es zu verdanken, dass es viele der längeren Treks überhaupt noch gibt. dabei ändern sich die Pfade ständig und winden sich vorbei an Gletscherspalten, Erdabrutschen und Flussarmen.

Wilde Bäche und Flüsse

Wilde Bäche und Flüsse

Der zwölftägige Bara Banghal Trek

Das abgelegene Dorf Bara Banghal

Das abgelegene Dorf Bara Banghal

Genau wegen dieser Ursprünglichkeit der Treks, haben wir uns für eine Tour in Himachal Pradesh enschieden. Genauer gesagt für den zwölftägigen Trek von Manali nach Bir, dem sogenannten Bara Banghal Trek. Bara Banghal Trek deswegen, weil er uns zu dem abgelegenen Bergdorf Bara Banghal führt, das nur durch die Überquerung zweier über 4700 Meter hohen Berpässe zu ereichen ist. Die Pässe sind nur zwischen den Monaten Juni und September offen- die einzige Zeit in denen den Dorfbewohnern Kontakt zur Außenwelt möglich ist. Ansonsten leben die Dorfbewohner hier während der Sommermonate völlig autark- von der Bewirtschaftung ihrer Felder und von Ihren Tieren- ganz ohne Elektrizität und den täglichen Annehmlichkeiten, die wir gewohnt sind.

Traditionelles Haus im Dorf Bara Banghal

Traditionelles Haus im Dorf Bara Banghal

Trekking inmitten des Himalayas

Der seltene Edelweiß

Der seltene Edelweiß

Zieht es sie doch einmal in die ” Zivilisation”, müssen sie den gleichen Pfaden folgen, wie wir während unsereres Treks: über saftige Wiesen, tiefe Wälder, immer entlang reißender Flüsse, über kleinere und größere Bäche bis zu den vereisten Gletschern der hohen Pässe Thamsar und Kalihani.

Hohe Sprünge auf dem 4600 Meter hohen Thamsar Pass

Hohe Sprünge auf dem 4600 Meter hohen Thamsar Pass

Doch so schmal wie die Pfade auch sind und auch trotz der vielen Gletscherspalten können auch Pferde diesen Trek meistern. Und das ist ein Glück- nicht nur für uns, die auf die Lastpferde angewiesen sind, doch vorallem auch für die Dorfbewohner. Mit den Pferden können Kranke über die Pässe transportiert und nötige Güter und Materialien in das Dorf geschafft werden!

Dicke Schneeschichtem vom vergangenen Winter

Dicke Schneeschichtem vom vergangenen Winter

Wir sind begeistert! Nicht nur, weil wir einen einmaligen Einblick in den traditionellen Alltag der Dorfbewohner erhalten, sondern vorallem, weil wir die intensiven Trekkingtage mögen. Die täglich abwechslungsreichen Strecken erfreuen unsere Augen. Das Bergpanoram ändert sich ständig, die Wege sind anspruchsvoll aber machbar.

gemütliche Abende im Küchenzelt

gemütliche Abende im Küchenzelt

Wir genießen den regelmäßigen Ablauf bestehend aus Laufen, essen und Schlafen. Und dann ist da noch diese tolle Gemeinschaft! Unser einheimischer Bergführer ist hervorragend und gibt uns nicht nur viel Sicherheit, sodnern ist uns auch ein guter Begleiter. jeden Abend sitzt unser kleines team gemeinsam im Küchenzelt, schwatzt, kocht und bespricht den nächsten Tag.

Über Gletschereis auf dem Weg zum Thamsar Pass

Über Gletschereis auf dem Weg zum Thamsar Pass

Ach- das Leben in den Bergen ist so schön- ist so einfach!

Mehr zum Bara Banghal Trek kann man  hier nachlesen.

Unser Camp

Unser Camp

Die Tour wurde von Chalo! Reisen organisiert. Ein kleiner Reiseveranstalter, der auf Aktiv- und Erlebnisreisen in Indien spezialisiert ist und eng mit den Einheimischen zusammen arbeitet.

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